Auf dem Weg in ein schlankeres Leben

OP bei Adipositas, Teil 4

Verbraucher | Volle Kanne - Auf dem Weg in ein schlankeres Leben

Wann ist es sinnvoll und möglich bei extremen Übergewicht zu operieren und welche Risiken und Folgen hat ein solcher Eingriff?

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 11.10.2018, 09:05

Wie stellt man Übergewicht fest?

Der sogenannte Body-Mass-Index (BMI) gilt nach wie vor als Standard für die Beurteilung des Übergewichts. Der BMI errechnet sich durch das Körpergewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Bei einem Body-Mass-Index zwischen 30 und 40 spricht man von Fettleibigkeit, ab 40 von einer schweren krankhaften Adipositas. Menschen, die an krankhaftem Übergewicht leiden, haben eine acht bis zehn Jahre kürzere Lebenserwartung als Normalgewichtige.

Wie kann man Fettleibigkeit behandeln?

Ist man von Adipositas betroffen, gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten: Dazu gehören zum einen ein Ernährungstagebuch, in dem man jeden Imbiss berechnet und sein tägliches Menü plant, zum anderen aber auch Mut und Disziplin eine Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie zu machen. Die chirurgische Behandlung mit einem Magenband, einem Magenbypass oder einer Schlauchmagenoperation wird ausschließlich Menschen empfohlen, die einen BMI von mehr als 40 haben oder einen BMI ab 35, wenn zusätzliche Risikofaktoren oder Folgeerkrankungen vorliegen.

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