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Begonien richtig pflegen

Blüten- und Blätterpracht für drinnen und draußen

Verbraucher | Volle Kanne - Begonien richtig pflegen

Auf dem Balkon und im Garten sind sie häufig zu finden: Begonien zählen zu den beliebtesten Zierpflanzen in Deutschland. Wie man möglichst lange etwas von ihnen hat, erklärt Gartenexpertin Anja Koenzen.

Beitragslänge:
7 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 07.02.2019, 09:05

Begonien eignen sich nicht nur für den Außenbereich. Bei den knapp 1400 Arten und unzähligen Sorten sind auch einige dabei, die sich als Zimmerpflanze wohlfühlen. Die Blattbegonie und die Duftbegonie beispielsweise eignen sich ganzjährig als Zimmerpflanze, andere wiederum sind perfekt für Balkon und Garten im Zeitraum von Mai bis in den Herbst hinein.

Manche Arten werden aufgrund ihrer dekorativen Blätter geschätzt, andere wiederum für ihre lang anhaltende Blütenpracht. Einige Neuzüchtungen für den Balkon, wie die I‘Conia kombinieren beide Vorteile. Aufgrund ihrer asymmetrischen Blätter werden Begonien auch Schiefblatt genannt.

Auswahl des Standortes und Pflege


Im Haus mögen Begonien einen hellen Platz ohne pralle Mittagssonne, weshalb Nord- und Ostfenster gute Standorte sind. Im Garten sollte es hingegen halbschattig bis schattig bleiben. Die Pflanzen mögen ausreichend Feuchtigkeit, allerdings keine Staunässe. Am besten sind regelmäßige Wassergaben, bei denen zwischendurch die obere Erde auch mal antrocknen darf.

gelb-rote Begonienblüten
Begonien mögen lauwarmes Wasser. Quelle: imago/AFLO

Neben Licht und Wasser benötigen Begonien regelmäßig Nährstoffe. Die üppige Blütenfülle der Blühbegonien und das reiche Wachstum der Blattbegonien brauchen Kraft. Vom Frühjahr bis zum Herbst freuen sich die Pflanzen über regelmäßige Düngergaben – entweder als Langzeitdünger oder wöchentlich mit Gießwasser. Ab Spätherbst kann man das Düngen dann einstellen. Die Erde sollte nährstoffreich und sehr wasserdurchlässig sein. Anja Koenzen empfiehlt hierzu ein gutes Drittel Sand unter die Blumenerde zu mischen und am besten auch eine Drainage aus Blähton mit einzubetten. Tipp von Anja Koenzen: „Den Blähton in eine alte Strumpfhose packen, dann bekommt man ihn beim Umtopfen wieder leicht heraus.“

Begonien selbst züchten


„Es ist ein großer Spaß, seine Begonien selbst zu züchten und zu vermehren“, so Anja Koenzen und erklärt, dass dies mit Stecklingen am einfachsten gehe. Dabei werden die abgetrennten Pflanzenteile in feuchte Anzuchterde gesteckt. Die optimale Temperatur für das Wurzelwachstum liegt zwischen 20 und 25 Grad. Zum Bewurzeln ist außerdem eine hohe Luftfeuchtigkeit förderlich. Diese erreicht man ganz einfach, indem man beispielsweise eine aufgeschnittene Plastikflasche oder andere ähnliche Plastikverpackungen über den Steckling stülpt.

Aber auch für die Vermehrung über Blattstecklinge eignen sich Begonien sehr gut: Hierfür wird bei einem Blatt die Hauptblattader an mehreren Stellen eingeritzt. Legt man das Blatt dann auf feuchtes Substrat und beschwert es beispielsweise mit einem Stein, um den Kontakt zur Erde herzustellen, bilden sich an den Schnittstellen mit der Zeit junge Pflänzchen. Bei den Knollenbegonien lässt sich eine Vermehrung auch durch Teilung bewerkstelligen. Hierfür eine Knolle einfach in zwei Teile trennen und einpflanzen, wobei jedes Teilstück mindestens noch ein Auge besitzen sollte.

Begonia grandis – die winterharte Begonie

Weiße Begonienblüte
Es gibt knapp 1400 Begonien-Arten. Quelle: imago/AFLO

Die Begonia grandis ist eine Begonienart, die in gemäßigten Breiten in den westlichen Hügeln in der Nähe von Peking gedeiht. Auch in Mitteleuropa ist sie an geschützten Stellen winterhart. 1804 ist die Begonia grandis nach Europa gekommen und seitdem ein Juwel im Schattengarten. Ihre recht spät im Jahr erscheinenden Blüten sind eine besondere Zierde von Juli bis November, dabei gibt es Sorten, die sowohl in weiß als auch in rosa-pink blühen.

Da die Stauden-Begonie ihre Blätter im Frühling recht spät austreibt, ist sie ein sehr guter Begleiter von sehr früh blühenden Zwiebelpflanzen, wie Schneeglöckchen, Scilla, Traubenhyazinthen oder Krokussen. Diese Frühblüher ziehen nämlich bereits ein, wenn die Stauden-Begonie austreibt. Für die Gartengestaltung ist das Laub mit seiner grünen Oberseite mit den roten Adern und der dunkelroten Unterseite besonders spannend. Im Herbst färben sich die Blätter goldgelb, bevor die Stauden im Winter dann einziehen.

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