Dos and Don'ts bei Pickeln

Verbraucher | Volle Kanne - Dos and Don'ts bei Pickeln

Das Problem kommt meistens mit der Pubertät: Pickel! Wie geht man damit um? Welche Mittel helfen wirklich und wovon sollte man besser die Finger lassen?

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 18.07.2019, 09:05

Wenn Keime und Bakterien in die Talgdrüsen eindringen, dort ein ideales Milieu finden und sich vermehren, kommt es zu einer Entzündung: Ein Pickel entsteht. Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen und tritt, bedingt durch die hormonellen Veränderungen, hauptsächlich bei Jugendlichen ab dem 11. Lebensjahr auf.

Ursachen für Pickel

Eine der Hauptursachen für Pickel ist die hormonelle Umstellungssituation in der Pubertät. Aber auch viele Erwachsene haben Probleme mit Pickeln. Dabei spielt die Ernährung eine wichtige Rolle. Tierische Fette, Fastfood oder Chips tragen dazu bei, dass sich die Fettproduktion in der Haut vermehrt und man zu erhöhter Pickelbildung neigt.

Auch beruflicher und privater Stress sorgen dafür, dass die Stresshormone im Körper ansteigen, was die Pickelbildung begünstigt. Rauchen hat ebenfalls einen negativen Einfluss: Nikotin verschlechtert das Hautbild. Die Haut wird schlechter durchblutet, was ebenfalls Pickel zur Folge haben kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Hat man mal einen kleinen Pickel, spricht nichts gegen Hausmittel. Honig beispielsweise wirkt entzündungshemmend und desinfizierend. Von austrocknenden Substanzen wie Backpulver oder Zahncreme wird abgeraten, weil sie die Entzündung gegebenenfalls verschlimmern können. Leidet man unter einer starken Pickelbildung oder Akne, sollte man zum Hautarzt gehen – am besten so früh wie möglich. So kann man der Narbenbildung vorbeugen.

Es besteht die Möglichkeit, konservativ zu behandeln. Die Haut wird dann von einer Kosmetikerin regelmäßig gereinigt und mit Pflegeprodukten versorgt. Bei schwereren Verläufen, zum Beispiel bei Pickeln und Akne auf großen Flächen (Rücken, Dekolleté) können auch Medikamente, wie beispielsweise Antibiotika, Benzoylperoxid oder Isotretinoin verschrieben werden. Diese Therapien werden von den Krankenkassen übernommen. Für Mädchen ist außerdem die Anti-Baby-Pille eine Möglichkeit, die Akne in den Griff zu bekommen.

Vorbeugung

Akne ist genetisch bedingt. Wenn die Eltern Akne hatten, bekommt sie das Kind vermutlich auch. Vorbeugen kann man trotzdem mit einer gesunden Ernährung und Sport. Wer schwitzt, trägt dazu bei, dass die Poren gereinigt werden. Und natürlich sollte die Haut regelmäßig gereinigt werden. Wenn man diese Regeln befolgt, stehen die Chancen gut, dass die Akne eher mild verläuft.

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