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Was man über Schmerzmittel wissen sollte

Wenn Zähne, Gelenke, Kopf oder Rücken schmerzen, greifen viele zu bekannten Schmerzmitteln wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac und Paracetamol. Da sie vielfach frei verkäuflich sind, wirken die Produkte harmloser als sie es tatsächlich sind.

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 04.06.2020

Nach Schätzungen sterben in Deutschland jährlich etwa 2000 Menschen an den Nebenwirkungen von Schmerzmitteln – wahrscheinlich ist die Zahl noch höher, denn bei Todesfällen durch Herzinfarkt oder Schlaganfall denken viele nicht an Schmerzmittel als mögliche Ursache. Lebensbedrohlich sind die bekannten Wirkstoffe zwar nur sehr selten, Nebenwirkungen haben sie aber trotzdem. Vor allem, wenn man die tägliche Höchstdosis überschreitet oder die Tabletten über einen längeren Zeitraum einnimmt, können sie auch gefährlich sein.

Die einzelnen Medikamente im Überblick:

Dosierung und Verschreibungspflicht

Die empfohlene Tagesdosis liegt beim Paracetamol bei 2000 bis 3000 Milligramm, bei Acetylsalicylsäure 3000, bei Diclofenac 150 Milligramm und bei Ibuprofen 2400. Beim schnell wirkenden Ibu Lysin sollte man maximal1200 Milligramm am Tag einnehmen.                                Ibuprofen ist ab einer Dosis von 600 Milligramm pro Tablette verschreibungspflichtig, Diclofenac ab einer Tablettendosis von 50 Milligramm. Acetylsalicylsäure ist generell frei verkäuflich, allerdings ist die Menge begrenzt, die in der Apotheke auf einmal verkauft werden darf.

Generell gilt: Immer die kleinstmögliche Dosierung nehmen und nur so lange, wie unbedingt notwendig. Sollte nach zwei Tagen keine Besserung eintreten, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden.

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