Weihnachtliche Düfte

Ideen zum Nachmachen von Brigitte Bäuerlein

Verbraucher | Volle Kanne - Weihnachtliche Düfte

Mit den richtigen Düften kommt fast wie von selbst Weihnachtsstimmung auf. "Volle Kanne"-Haushaltsexpertin Brigitte Bäuerlein zeigt, wie man den Weihnachstduft nach Hause holt.

Beitragslänge:
7 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 14.12.2016, 10:34

Mit weihnachtlichen Düften stellt sich die feierliche Stimmung ganz von alleine ein. Haushaltsexpertin Brigitte Bäuerlein hat einige Vorschläge, wie Sie ihre Sinne weihnachtlich vorglühen - zum Beispiel mit selbst gemachten Räucherstäbchen.

Räucherstäbchen sind wahrscheinlich den meisten ein Begriff, aber wussten Sie auch, dass man sie selbst machen kann? Expertin Brigitte Bäuerlein erklärt wie:

Material für Räucherstäbchen:

Kräuter, Hölzer, Harze, ätherische Öle
Mörser und Stößel
Gummiarabikum (z.B. als Pulvermischung mit Wasser)
Bambus-Hölzchen oder Zahnstocher
Handschuhe
Brennkohle
destilliertes Wasser oder Hydrosol

Bastelanleitung:

Duftrichtung auswählen und entsprechende Grundzutaten (mindestens drei) auswählen, zum Beispiel: Kräuter, Harze und ein Stück Holz. Bindematerial wie zum Beispiel Gummiarabikum oder Makko (eine Zutat für Räucher-Pulver, das aus Baumrinde hergestellt wird) bereitlegen. Brennkohle (Reste aus Grillkohle oder Shisha-Kohlen) bereitstellen. Alle Kräuter und die festen Bestandteile zu Pulver zermörsern. Alle trockenen Zutaten vermischen und Gummiarabikum dazugeben. Die Mischung über Nacht stehen lassen.

Destilliertes Wasser vorbereiten oder duftendes Hydrosol langsam zur Räucher-Mischung zugeben. Die Mischung darf nicht zu flüssig sein und sollte an den Hölzchen kleben. Die Masse gründlich kneten. Die Mischung auf die Hölzchen geben, so dass sie gleichmäßig bedeckt sind. Beim Auftragen der Zutaten Gummihandschuhe tragen. Die Stäbchen auf ein Trockengestell legen, so dass sie gleichmäßig trocknen können. Räucherstäbchen mehrere Tage lang trocknen lassen, bevor sie angebrannt werden – nicht im direkten Sonnenlicht trocknen und und nicht bei großer Hitze lagern. Als Halter sind geeignet: ein Blumentopf mit Erde, eine Schale mit Sand oder spezielle Räucherstäbchenhalter.

Zu viel des Guten

Orange mit Nelken gespickt
Sorgt für angenehmen Duft: mit Nelken gespickte Orange

„Das Abbrennen von Räucherstäbchen erhöht den Gehalt an Feinstaub in der Raumluft mitunter um das Vielfache des gesetzlichen Grenzwertes. Feinstaub sind Partikel, die kleiner als zehn Mikrometer sind und tief in die Lunge eindringen. Es kann Allergien, Asthma sowie Lungenkrebs auslösen. Weiterhin können beim Abbrennen krebserregende Stoffe wie Benzol und Formaldehyd freigesetzt werden. Deshalb sollte beim Verbrennen von Räucherstäbchen unbedingt darauf geachtet werden, dass niemand zu Schaden kommt. Für Asthmatiker und Allergiker sind Räucherstäbchen nicht geeignet. Auch sollte immer nur ein Stäbchen in einem gelüfteten Raum angebrannt werden – das reicht auch für eine gute Raumbeduftung“, erklärt Bäuerlein.

Bioprodukte mit Rohstoffen aus Bioanbau oder umweltverträglicher Wildsammlung, beispielsweise Räucherstäbchen aus Ayurveda Sortimenten, werden unter Verwendung von traditionellen Heilpflanzen ohne jegliche synthetischen Hilfsstoffe hergestellt und sind frei von gesundheitsschädlichen Substanzen. Auslöser von Kopfschmerzen sind die nachgemachten, preisgünstigen Inhaltsstoffe, die intensiv riechen und eine Reizüberflutung bewirken. Brigitte Bäuerlein empfiehlt Räucherstäbchen mit sanfteren Düften, sogenannte Incense Sticks aus Sri Lanka oder Indien.

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