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Der Weltkatzentag

Katze mit weit geöffnetem Maul

Verschmust und schön: Katzen sind beliebte Haustiere. Wir feiern den Weltkatzentag und klären mit Expertin Melanie Reiner, was man bei der Anschaffung eines Stubentigers beachten muss.

08.08.2018
08.08.2018
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Bei der Anschaffung einer Katze, gibt es viele Dinge, die man beachten sollte. Um den Tierschutz aktiv zu unterstützen, sollte man ausschließlich Tiere aus dem Tierheim oder von einem Tierschutzverein, der mit Pflegestellen zusammenarbeitet, adoptieren. „Dadurch schenkt man einerseits der Katze ein neues Zuhause und schafft gleichzeitig Platz für ein neues Tier“, erklärt Melanie Reiner.

Bei einer Adoption sollte man keine Angst vor der Vor- bzw. Nachkontrolle haben. Es handelt sich um eine reine Routine-Kontrolle, die für eine gute Unterbringung der Tiere sorgt. „Außerdem bekommt man wertvolle Tipps an die Hand gelegt“, so die Tierexpertin.

Wahl der Katze

Wenn man sich nach einer Katze umschaut, sollte man nicht nach dem Aussehen gehen - vielmehr ist der Charakter das entscheidende Kriterium.  Im Tierheim oder beim Tierschutzverein erhält man eine gute Beratung, um zu erfahren, welches Tier vom Charakter und von den Ansprüchen her gut zu einem passt. Ob man sich nun für eine Katze oder einen Kater entscheidet sollte ebenfalls von dem Charakter des jeweiligen Tieres abhängen. Auch bei der Rasse sollte man ganz individuell entscheiden: Langhaarkatzen sind beispielsweise pflegeintensiver als Kurzhaarkatzen, da sie viel Fellpflege benötigen.

Endlich zu Hause

Die Katze sollte zu Beginn drei Monate im Haus oder in der Wohnung bleiben, damit sie sich ihre Besitzer, die Umgebung sowie die Geräusche einprägen kann. So findet die Katze bei einem anschließenden Freigang nach Hause.

Des Weiteren sollte das eigene Heim für die Katze möglichst sicher gestaltet werden. Dazu gehören vor allem geschlossene Fenster. Melanie Reiner: „Wenn man Fenster hat, die man gerne auf Kipp stellt, setzt man am besten ein Gitter oder ein Netz ein. Gelangt die Katze dennoch in das Kipp-Fenster, sollte man sofort nach der Befreiung einen Tierarzt aufsuchen.“

Kastration

Viele Tierheime sind überfüllt mit Katzen. Zudem gibt es in Deutschland etwa zwei Millionen verwilderte Hauskatzen, die durch unkastrierte Katzen gezeugt wurden. Daher gilt es, seine Tiere kastrieren zu lassen, um Nachkommen zu verhindern. „Die Katze sollte erst nach der Kastration rausgelassen werden, um das Risiko einer Trächtigkeit auszuschließen“, rät die Expertin.

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