#service vom 26. September 2016

Aktuelle Verbraucher- und Wirtschaftsnachrichten

Verbraucher | WISO - #service vom 26. September 2016

Themen: Neue Chat-Funktion bei WhatsApp, Rückruf für Milch und Wurst, Vorsicht bei Energiespar-Lampen, Verbot von Tierversuchs-Kosmetik.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 25.09.2017, 20:00

Themen: Neue Chat-Funktion bei WhatsApp, Rückruf für Milch und Wurst, Vorsicht bei Energiespar-Lampen, Verbot von Tierversuchs-Kosmetik.

Neue Chat-Funktion bei WhatsApp

Schon wieder Wirbel um WhatsApp – der Messenger hat eine neue Chat-Funktion freigeschaltet, ohne die Nutzer darüber zu informieren! Es geht darum, einzelne Teilnehmer eines Gruppen-Chats zu „taggen“, also gezielt anzusprechen. Wer das @-Zeichen in die Nachricht eingibt, kann sich aus der Liste der Mitglieder direkt den gewünschten Gesprächspartner aussuchen. Vorteil: man kann seine Gruppen-Chats lautlos stellen, weil man jetzt nur noch eine Nachricht bekommt, wenn man direkt angesprochen wird. Nachteil: diese Funktion lässt sich nicht mehr ausschalten.

Rückruf für Milch

Großer Rückruf bei Hochwald – die Molkerei muss insgesamt zehn verschiedene H-Milch-Sorten aus dem Handel nehmen, weil sie mit Keimen belastet sind. Betroffen sind Produkte, die unter den Eigenmarken von Discountern wie Penny, Lidl und Kaufland verkauft werden. Verbraucher sollten die Milch auf keinen Fall trinken, sondern wegschütten oder zurückbringen. Warnung bei hochwald.de und auf Lebensmittelwarnung.de.

Zweiter Rückruf für Wurst

Kaufland muss auch noch Wurst aus den Regalen nehmen. Betroffen ist Salami der Eigenmarke K-Classic. Hier wurden in einzelnen Packungen Metallstücke gefunden. Warnung bei Kaufland und auf Lebensmittelwarnung.de

Vorsicht bei Energiespar-Lampen

Energiesparlampen, die zu viel Quecksilber enthalten, dürfen nicht verkauft werden. Der gesetzliche Grenzwert ist konsequent einzuhalten, sagt der Bundesgerichtshof. Denn das giftige Schwermetall kann gesundheitsschädlich werden, wenn eine Lampe zerbricht. Damit hat sich die Deutsche Umwelthilfe nach jahrelangem Rechtsstreit gegen Lampen-Hersteller Brilliant durchgesetzt. Obwohl der Grenzwert damals sogar noch höher lag, hatte die Umwelthilfe hier viel zu viel Quecksilber gefunden. Mittlerweile müssen die Hersteller auf der Verpackung angeben, wie viel Quecksilber in Energiesparlampen enthalten ist. Bundesgerichtshof, Az.: I ZR 234/15 – das Urteil liegt noch nicht gedruckt vor: juris.bundesgerichtshof.de, duh.de

Verbot von Tierversuchs-Kosmetik

Ein Verkaufs-Verbot gibt es auch für Kosmetik, die an Tieren getestet wurde. Dabei hat der Europäische Gerichtshof nochmal klargestellt, dass dieses Verbot nicht einfach mit Tests im Ausland umgangen werden kann. Mehrere Unternehmen hatten die Bestandteile ihrer Produkte außerhalb Europas an Tieren getestet, um die Kosmetik in China und Japan zu verkaufen. Jetzt wollten sie die Ware auch in Europa vermarkten. Hier ist aber schon seit 2013 der Verkauf von Kosmetik mit Tierversuchen grundsätzlich verboten: EuGH, Az.: C-592/14, Deutscher Tierschutzbund. Hier gibt es eine Positiv-Liste für Kosmetik, in der nur Unternehmen aufgeführt sind, die keine Inhaltsstoffe verwenden, die nach 1979 im Tierversuch getestet wurden: tierschutzbund.de.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet