#service vom 27. März 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 27. März 2017

Themen: Produktrückruf bei Aldi Nord, Kostenfalle Handy auf Kreuzfahrtschiff, Aus für alte Öfen, Strompreiserhöhung.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 27.03.2018, 19:25

Produktrückruf bei Aldi Nord

Der Lebensmitteldiscounter bittet Kunden, die eine Playland Weichpuppe des Herstellers U.Leinss Gmbh gekauft haben, diese in die Filiale zurückzubringen. Bei den Spielzeugpuppen mit der Artikel-Nummer EAN 29014590 kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Kleinteile lösen, die verschluckt werden können. Wegen möglicher Erstickungsgefahr wird davon abgeraten, das Produkt weiter zu verwenden. Bei Rückgabe wird der Kaufpreis erstattet. Weitere Informationen bei: Aldi Nord und produktwarnung.eu

Kostenfalle Handy auf Kreuzfahrt

Auf einem Kreuzfahrtschiff kann das Handy zur Kostenfalle werden – warnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein. Bei einem Aufenthalt auf einem Schiff oder im Hafen, wählen sich Smartphones und Tablet Computer oft automatisch in Satellitennetze ein, deren Nutzungsgebühren häufig sehr hoch sind. Manch ein Kreuzfahrer wurde nach seinem Urlaub mit einer Handyrechnung über 1000 Euro und mehr überrascht. Der Rat daher: Mobile Datendienste in den Geräteeinstellungen ausschalten. Manche Reiseveranstalter bieten auch Datenvolumen-Pakete zum Festpreis an, die man im Voraus buchen kann.

Aus für alte Kaminöfen

Für Besitzer von rund zwei Millionen alter Kaminöfen endet eine Schonfrist. Auch wenn die Öfen noch einwandfrei funktionieren, blasen Geräte mit einem Baujahr vor 1985 zu viel Feinstaub und Kohlenmonoxid aus und überschreiten mit diesem Ausstoß die Grenzwerte aus der ersten Bundesimmissionsschutzverordnung. Daher müssen sie bis Ende des Jahres stillgelegt oder mit einem Spezialfilter nachgerüstet werden. Weil neuere Geräte mit weniger Brennstoff langfristig deutlich effizienter heizen, kann sich die Anschaffung eines neuen Geräts lohnen. Optimal für die Umstellung bzw. den Ausstausch sind Frühlings- oder Sommermonate. Dann ist der Ofen für die nächste Heizperiode startbereit. Hausbesitzern, die alte Öfen weiter betreiben, droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Das Baujahr kann man am Typenschild auf der Anlage erkennen. Weitere Informationen: ln-online.de.

Strompreis wird teurer

Es wird mal wieder teurer, was den Strompreis angeht. Aber nicht für jeden. Es geht um die Haushalte, die Kunde bei einem Grundversorger sind. Viele von ihnen müssen demnächst mehr für ihren Strom zahlen. Einige große Stromversorger erhöhen im April und Mai ihre Preise. Darunter Eon und Vattenfall. In Bayern steigen die Preise in der Grundversorgung zum Teil um bis zu 14 Prozent. Wer jetzt eine Nachricht über eine Preiserhöhung erhält, sollte über einen Wechsel des Stromanbieters nachdenken. Aber Vorsicht vor vermeintlichen Schnäppchen. Denn ganz oben bei den Vergleichsportalen finden sich oft auch dubiose Anbieter, oder solche, die nur vermeintlich günstiger sind. Hände weg von langen Kündigungsfristen und Paketpreisen. Auch Boni versprechen viel – doch schon im zweiten Jahr legt man als Kunde wieder drauf.

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