#service vom 10. Juli 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 10. Juli 2017

Themen: Sonnenschutz: Sehr gut und günstig, Stopp für Storno-Gebühren, Lebensmittelrückruf: Ja-Milch, Photovoltaik-Anlage: Anmeldung nicht vergessen.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 10.07.2018, 19:25

Sonnenschutz: Sehr gut und günstig

19 Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutz hat die Stiftung Warentest für ihr Juli-Heft getestet. Gleich sieben mal gab es dabei  die Note „sehr gut“, elf Produkte erhielten ein „gut“.

„Sehr gut“ und gleichzeitig am günstigsten sind die „Ombra Sonnenmilch LSF 30“ von Aldi Nord für 2,99 Euro, die „Ombia Sonnenmilch LSF 30“ von Aldi Süd für 3,45 Euro und „Sun Ozon Sonnenmilch classic“ mit LSF 30 von Rossmann für 2,45 Euro.

Das teuerste Produkt im Test, „Biotherm Lait Solaire Hydratant“, für 21,50 Euro, bekam ein „gut“.

Flug: Stopp für Storno-Gebühren

Tritt ein Reisender seinen Flug nicht an und verlangt dann sein Geld zurück, so kann dafür nicht einfach eine Stornogebühr verlangt werden. Das hat jetzt der Europäische Gerichtshof (pdf) entschieden - und damit konkret gegen eine entsprechende Vertragsbedingung von AIR BERLIN. Dieser zufolge mussten Kunden 25 Euro Stornogebühr für nicht angetretene Flüge bezahlen. Dagegen hatten Verbraucherschützer nun erfolgreich geklagt. Zugleich entschied das Gericht, dass Fluggesellschaften Steuern, Flughafengebühren und andere Zuschläge immer separat ausweisen müssen. Sie dürfen nicht einfach in den Flugpreis einbezogen werden. 

Lebensmittelrückruf: Ja! Frische fettarme Milch

Eine Charge der „Ja! Frische Fettarme Milch 1,5 Prozent“ wird zurückgerufen. Betroffen ist Milch mit dem MHD 19.07.2017 und dem Kennzeichen AT – 40138 – EG. Bei einer Produktprobe waren Spuren von Reinigungsmitteln gefunden worden.

Die Milch stammt von einem Erzeuger aus Österreich, der „Gmundner Molkerei eG“. Verkauft wurde die Milch in Bayern, so wie in Teilen von Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen. Weitere Informationen finden Sie bei Lebensmittelwarnung.de.

Photovoltaik-Anlage: Anmeldung nicht vergessen

Betreiber einer Photovoltaik-Anlage müssen diese rechtzeitig bei der Bundesnetzagentur anmelden, sonst kann ihre schon erhaltene Einspeisevergütung vom Netzbetreiber zurückgefordert werden. Das hat jetzt der BGH entschieden.

Ein beklagter Landwirt hatte im Sommer 2012 eine Photovoltaik-Anlage in Betrieb genommen, aber nur bei seinem Netzbetreiber angemeldet. Erst zwei Jahre später hatte er sie auch bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Daraufhin hatte der Netzbetreiber auf Rückzahlung der bereits gezahlten Einspeisevergütung in fünfstelliger Höhe geklagt und nun in letzter Instanz Recht bekommen.

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