#service vom 3. Juli 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 3. Juli 2017

Themen: Falsche Pannenhelfer, Gift in Flip Flops, neue Pfändungsfreigrenzen, Rückruf Bio-Ketchup.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 03.07.2018, 19:35

Falsche Pannenhelfer

Der ADAC warnt vor falschen Pannenhelfern in Süd-Osteuropa. In der Ferienzeit versuchen Betrüger auch in diesem Jahr wieder reisende Autofahrer abzuzocken.

In Ungarn, Serbien, Bulgarien, Kroatien, Slovenien, Slowakei, Litauen und auch in Polen sind die Betrüger mit Fahrzeugen unterwegs, die der ADAC-Straßenwacht täuschend ähnlich sehen. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Fahrer wie Straßenwachtfahrer gekleidet sind.

Wichtig zu wissen: Im Ausland gibt es normalerweise keine ADAC-Werkstätten und auch keine ADAC-Fahrzeuge. Ausnahme ist Norditalien – und in diesem Sommer auch Istrien und der Raum Rijeka in Kroatien. Dort sind  auch ADAC-Fahrzeuge unterwegs.

Die echten ADAC-Helfer erkennt man daran, dass sie nur mit Auftrag handeln und deswegen nicht nach Ihrer ADAC-Mitgliedsnummer fragen. Der ADAC rät dazu bei einer Panne im Ausland immer die Notrufnummer 0049 89 22 22 22 zu wählen – und auf das Partnerunternehmen zu warten.

Die ADAC-Partner kommen mit einer Auftragsnummer und kennen deswegen auch Ihre Mitgliedsnummer.

Gift in Flip Flops

Ökotest hat 25 verschiedene Flip Flops, Badeschuhe und Plastik-Clogs auf Schadstoffe untersucht. Da FlipFlops & co normalerweise barfuß getragen werden, gelangen giftige Weichmacher, der krebserregende Kohlenwasserstoff PAK und Schwermetalle wie Chrom, Blei, Quecksilber über die Haut besonders schnell in den Körper.

Als bedenklich werden neun Paar Schuhe eingestuft – „ungenügend“ gab es auch für die Zehenschuhe von Markenherstellern.

Das erstaunliche Ergebnis: die günstigsten Flips Flops mit einem Preis von je vier Euro schnitten als einzige mit „sehr gut“ ab. Darunter ein Billig-Import aus China.

Ein Erkennungsmerkmal für die giftigen Schuhe gibt es nicht. Ökotest empfiehlt „riechende“ Schuhe zu meiden, weil dies ein Indiz für PAK sein kann. Aber sicher ist das auch nicht.   

Broschüre zu PAK vom Umweltbundesamt (pdf)

Neue Pfändungsfreigrenzen

Für Schuldner mit einem regelmäßigen Einkommen gilt ab sofort ein höherer Freibetrag, der nicht gepfändet werden kann. Die Pfändungsfreigrenze wird um 5,5 Prozent erhöht und berechnet sich nach dem Nettoeinkommen. Der genaue Betrag ist abhängig von verschiedenen Faktoren, zum Beispiel, ob bei der Berechnung unterhaltspflichtige Kinder zu berücksichtigen sind. Details dazu ergeben sich aus der Pfändungstabelle. Übrigens: Arbeitgeber sind dazu verpflichtet den neuen Freibetrag automatisch zu berücksichtigen.

Rückruf Bio-Ketchup

Der Bio-Markt Temma ruft seinen BBQ Ketchup mit Rauchsalz zurück. In der beigefügten Gewürzmischung sind geringe Mengen der allergenen und somit kennzeichnungspflichtigen Zutat Senf enthalten. Betroffen ist die Packungsgröße 247ml mit diesem EAN-Code 4388844052970.

Der Ketchup kann in allen Temma-Märkten gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden. 

lebensmittelklarheit.de zur Allergenkennzeichnung

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