#service vom 19. Juni 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 19. Juni 2017

Themen: Gefährliche Fingerkreisel, Prepaidkarten nur noch mit Ausweis, Rückruf ALDI Nord, Risiko bei Insolvenz.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.06.2018, 19:25

Gefährliche Fingerkreisel

Insgesamt 35 Tonnen dieses Trendspielzeugs hat der Zoll am Frankfurter Flughafen in den letzten Wochen beschlagnahmt. Die sichergestellten Fidget Hand-Spinner kommen aus China und haben erhebliche Sicherheitsmängel. So lassen sich zum Beispiel aus manchen Kreiseln die LED-Lichter ganz leicht herauslösen. Damit besteht die Gefahr, dass kleinere Kinder sie verschlucken könnten. Außerdem fehlen bei diesen Chargen Modellnummern und Gebrauchsanweisungen und es ist nicht klar, wer die Kreisel hergestellt hat.

Deshalb soll die Ware jetzt vernichtet werden. Eigentlich sollen Fidget Spinner die Konzentration fördern. Damit das auch sicher funktioniert, empfehlen Verbraucherschützer, mindestens auf das vorgeschriebene CE-Zeichen zu achten.

Warnung des Hauptzollamtes Frankfurt
Einen Überblick über die verschiedenen Prüfzeichen bei Spielzeug finden Sie bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.

Prepaidkarten nur noch mit Ausweis

Der Kauf von Prepaid-Karten fürs Handy wird komplizierter: Neukunden müssen dafür ab Juli ein offizielles Dokument mit Foto vorzeigen – das geht sowohl im Laden als auch online per Video-Chat. Darauf haben sich auch die Billiganbieter eingerichtet. Durch die Überprüfung der Daten soll die SIM-Karte eindeutig einem Namen zugeordnet werden. Erst danach wird sie freigeschaltet.

Diese neue Regel hatte die Bundesregierung im Kampf gegen den Terrorismus beschlossen. Sie tritt jetzt in Kraft. Damit soll verhindert werden, dass Täter mit wechselnden Handys anonym telefonieren.

Mehr dazu auch auf den Seiten der Bundesregierung
Gesetz zum besseren Informationsaustausch bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

Rückruf bei ALDI Nord

Der Discounter muss Zwiebelmettwurst aus dem Verkauf nehmen. Betroffen ist die Frische Zwiebelmettwurst von Hersteller Tillman's. In einer Probe wurden Salmonellen gefunden. Diese Bakterien können Durchfall verursachen. Kunden sollten die Wurst auf keinen Fall mehr essen. Sie können das Produkt in jeder Filiale zurückgeben.

Betroffen ist „Tillman’s Frische Zwiebelmettwurst“ des Herstellers „Tillman’s Qualitätsmetzgerei“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20.06.2017.

Warnung bei ALDI Nord

Risiko bei Insolvenz

Beschäftigte bekommen nicht immer Insolvenzgeld, wenn ihr Unternehmen ein zweites Mal Insolvenz anmeldet. Ein Anspruch auf Lohnersatz besteht nur, wenn die Firma zwischenzeitlich zahlungsfähig war, sagt das Bundessozialgericht. Damit wurden die Mitarbeiter eines Unternehmens enttäuscht, das nach der Pleite fortgeführt wurde. Sie haben nur einmal Anspruch auf Lohnersatz durch die Arbeitsagentur. Denn bis zum endgültigen Aus hatte sich die Firma nie wieder erholt.

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