#service vom 7. März 2016

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Verbraucher | WISO - #service vom 7. März 2016

Themen: Vorsicht bei Katzenfutter, Bewertungsportale in der Pflicht, Streit ums Bayerische Reinheitsgebot

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.03.2017, 00:00

Themen: Vorsicht bei Katzenfutter, Bewertungsportale in der Pflicht, Streit ums Bayerische Reinheitsgebot.

Vorsicht bei Katzenfutter

Fressnapf warnt vor Päckchen, die angeblich im Namen der Firma verschickt wurden. Die Pakete enthalten Futterproben, von denen nicht klar ist, ob sie den Tieren eventuell schaden. Das Futter könnte vergiftet sein. Die Polizei ermittelt. Wer ein Paket mit dem Absender Fressnapf erhalten hat, ohne es bestellt zu haben, sollte den Inhalt nicht an sein Tier verfüttern. Betroffene werden gebeten, sich für weitere Ermittlungen beim Fachmarkt für Tiernahrung zu melden und das Katzenfutter in einer Filiale abzugeben. Warnung von Fressnapf Warnung von Fressnapf (pdf)

Bewertungsportale in der Pflicht

Bewertungsportale im Internet müssen die Einschätzungen ihrer Nutzer künftig genauer überprüfen. Der Bewerter muss dem Portal jetzt nachweisen, dass er tatsächlich bei diesem Arzt oder Anwalt war. Ein Zahnarzt war vor Gericht gezogen, weil er beim Ärzteportal Jameda eine schlechte Bewertung bekommen hatte. Meldungen solcher Art seien im Interesse der Meinungsfreiheit zwar grundsätzlich zu dulden, heißt es beim Bundesgerichtshof. Aber: Beanstandungen müssen sorgfältig und gewissenhaft geprüft werden. Damit sollen sogenannte Fake-Kommentare verhindert werden. Die Anonymität der Nutzer bleibt aber weiterhin gewahrt. Bundesgerichtshof, Az.: VI ZR 34/15 – die Entscheidung liegt noch nicht gedruckt vor juris.bundesgerichtshof.de

Streit ums Bayerische Reinheitsgebot

Die Privatbrauerei Erdinger Weißbräu muss ihre Etiketten ändern. Denn das Erdinger Weißbier wurde bisher mit dem ältesten Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 beworben - obwohl das Weißbier neben Wasser, Hopfen und Gerste auch Weizenmalz enthält. Dafür hatte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg die Brauerei abgemahnt. Erdinger hat jetzt die Jahreszahl vom Etikett entfernt. Wichtig sei schließlich nur, dass das Bier ohne chemische Zusätze hergestellt wird. Bis Ende Juli darf das Weißbier noch mit dem alten Aufdruck verkauft werden. Das sagt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg

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