#service vom 10. Oktober 2016

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Verbraucher | WISO - #service vom 10. Oktober 2016

Themen: Verträge ohne Unterschrift kündigen, Rückrufe bei Gasherd und Mischgemüse, besser Telefonieren im Zug, Beleidigungen auf Facebook

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.01.2017, 00:00

Themen: Verträge ohne Unterschrift kündigen, Rückrufe bei Gasherd und Mischgemüse, besser Telefonieren im Zug, Beleidigungen auf Facebook.

Ohne Unterschrift kündigen: Seit 1. Oktober gilt für neu abgeschlossene Verträge: Es reicht eine einfache Mail mit dem Kündigungstext. Das erspart den Brief, das Fax oder das umständliche Einscannen des Dokuments mit Unterschrift. So lassen sich zum Beispiel Verträge mit Strom- oder Mobilfunkanbietern ab jetzt leichter wechseln.
Ausgenommen von dieser vereinfachten Kündigungsregelung sind aber weiterhin alle notariellen Verträge wie zum Beispiel der Kauf eines Grundsstücks. Auch bei Miet- oder Arbeitsverträgen muss nach wie vor eine Unterschrift unter die Kündigung.

Rückrufe

Rückruf von Gasherden: Bei einigen Geräten besteht die Gefahr einer Explosion, warnt der Hausgerätehersteller BSH. Betroffen sind Gasstandherde der Marken Bosch und Siemens, alle produziert im Zeitraum von Januar 2009 bis Oktober 2011. Wer einen solchen Herd besitzt, sollte auf Nummer sicher gehen, das Gerät nicht mehr benutzen und die Gaszufuhr abstellen.Rückruf von Gasherden. Bei einigen Geräten besteht die Gefahr einer Explosion, warnt der Hausgerätehersteller BSH. Betroffen sind Gasstandherde der Marken Bosch und Siemens, alle produziert im Zeitraum von Januar 2009 bis Oktober 2011. Wer einen solchen Herd besitzt, sollte auf Nummer sicher gehen, das Gerät nicht mehr benutzen und die Gaszufuhr abstellen. Betroffene Verbraucher können sich online informieren, ob ihr Gerät betroffen ist und den Reparaturservice anfordern.

Rückruf von Mischgemüse: Kaufland nimmt 5000 Gläser der Sorte „Dilek -eingelegtes Mischgemüse nach türkischer Art“ aus seinen Regalen. Im Gemüse könnten gefährliche Glassplitter sein. Wer das Produkt zurückbringt, bekommt den Kaufpreis erstattet.

Facebook im Blick

Beleidigungen auf Facebook: Der Bundesgerichtshof hat entschieden. Keine Beleidigung auf Facebook. Eine Mutter beschimpfte auf Facebook den Mitschüler ihrer zehnjährigen Tochter. Sie nannte zwar nicht seinen Namen, bezeichnete den Jungen aber als „asozialen Abschaum“ und „Abschaum Blag“, der ihre Tochter „vermöbelt“ habe. Die beiden Kinder waren beim Schulsport aneinandergeraten. Die Lehrerin hatte schlichtend eingegriffen, aber das reichte der Mutter nicht. Die Familie des beschimpften Jungen ging vor Gericht. Solche Beleidigungen können auch Kindern gegenüber strafbar sein, da sie deren altersgemäße Entwicklung der Persönlichkeit stören, urteilte das Bundesgericht.

Besser Telefonieren im Zug: Vielleicht kann man schon bald in Zügen besser mit dem Handy telefonieren. Die Deutsche Bahn will schrittweise bis 2018 in alle ICEs und ICs neue Mobilfunk-Repeater einbauen. Und damit dafür sorgen, dass es weniger Gesprächsabbrüche gibt. Die Repeater seien notwendig, da die Außenhülle der Wagen für Mobilfunksignale nahezu undurchlässig sei. Gestartet wurde jetzt mit der Umrüstung in den ICEs.

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