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#service vom 9. November 2020

Die Verbrauchermeldungen der Woche

Themen: Ärger mit Ferienhäusern in Dänemark, Vorsicht beim Kurzarbeitergeld, Regeln für Paketdienste, Finanzspritze für Studenten

Videolänge:
2 min
Datum:
09.11.2020

Corona-Infos der Woche

Ärger mit Ferienhäusern in Dänemark
Urlaubsziel Dänemark: Grenzen zu, aber kein Beherbergungsverbot. Deshalb gibt´s Stress mit den gebuchten Ferienhäusern. Denn Touristen haben keinen Anspruch auf kostenlose Stornierung oder Rückerstattung. Aus Kulanz werden aber meist Umbuchungen und Gutscheine angeboten.

Anders bei Novasol. Hier werden bis zu 80 Prozent der Kundenzahlungen einbehalten. Die Verbraucherzentrale Hamburg rät deshalb, sich schon bei der Buchung über Stornobedingungen zu informieren und die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auszudrucken. Nur so könnte man beim Streit mit dem Anbieter feststellen, ob nachträglich was geändert wurde. Und man sollte prüfen, ob das Haus im selben Zeitraum wieder vermietet wurde. Dann kann man wegen Doppelbuchung doch sein Geld zurückverlangen.

Vorsicht beim Kurzarbeitergeld

Betriebe, die in den letzten drei Monaten wieder voll arbeiten konnten, müssen für den neuen Corona-Ausfall auch ganz neu Kurzarbeitergeld beantragen. Und zwar selbst dann, wenn der Bewilligungsbescheid vom letzten Mal eigentlich noch gültig ist. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit hin. Die Sonderregeln beim Kurzarbeitergeld will der Bund noch bis Ende 2021 verlängern.  

Regeln für Paketdienste

In Zeiten von Corona boomt der Online-Handel – viel Arbeit also für die Paketdienste. Allein die Deutsche Post rechnet in diesem Jahr mit einem Rekord von 1,8 Milliarden Paketen. Und die sollen möglichst kontaktlos abgeben werden. Die Päckchen dürfen aber nicht einfach in den Flur gelegt werden oder in den Garten, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Besser ist es, schriftlich einen Abstellplatz festzulegen oder die Zustellung auf dem Adressaufkleber zu quittieren. Wer sichergehen will, dass sein Päckchen pünktlich zu Weihnachten ankommt, muss es bis 19. Dezember abgegeben haben.

Finanzspritze für Studenten

Noch bis zum 31. März 2021 können Studierende bei der KfW einen Studienkredit beantragen. Maximal 650 Euro gibt´s im Monat, die Zinsen übernimmt der Bund. Das gilt auch für Studenten aus dem Ausland. Denn niemand soll wegen finanzieller Schwierigkeiten sein Studium abbrechen müssen, sagt das Bildungsministerium.

Seit Mai haben schon mehr als 37.500 Studenten den Kredit beantragt. Er kann maximal für 14 Semester genutzt werden.

Von Dagmar Deilmann-Werra

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