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#service vom 22. Januar 2018

Verbraucher | WISO - #service vom 22. Januar 2018

Themen: Reisestorno, Lebensmittel-Rückrufe, Telekom-Fakes und Kündigungsschutz für Werkswohnungen

Beitragslänge:
1 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 22.01.2019, 19:25

Keine Sehenswürdigkeiten – kein Geld

Peking ohne Verbotene Stadt und den Platz des Himmlischen Friedens – das geht gar nicht! Wenn wichtige Sehenswürdigkeiten plötzlich vom Reiseplan gestrichen werden, darf man diese Reise kostenlos stornieren. Laut Bundesgerichtshof ist es als erheblicher Mangel zu werten, wenn eine wesentliche Reiseleistung fehlt. Erst kurz vor Abflug hatten die Teilnehmer einer China-Reise erfahren, dass die Besichtigung der weltbekannten Sehenswürdigkeiten wegen einer Militärparade ausfällt. Daraufhin traten die Kläger die Reise gar nicht erst an und forderten den Reisepreis zurück. Der Veranstalter muss jetzt die hohe Stornogebühr zurückzahlen.

Bundesgerichtshof, Az.: X ZR 44/17 – die Entscheidung liegt noch nicht gedruckt vor.

Rückruf bei Fleisch und Wurst

Discounter Lidl muss in mehreren Bundesländern Hackfleisch zurückrufen. Im Schweinehack der Marke Landjunker wurden Plastikteile gefunden.

Rückruf Lidl (pdf)

Auch bei Kaufland gibt es einen Rückruf für Hackfleisch: In einigen Packungen Rinder- und Schweinehack der Eigenmarke K-Purland sind Glassplitter aufgetaucht.

Und die Fleischfabrik Stockmeyer hat Delikatess Teewurst aus den Läden genommen. Hier wurden Salmonellen gefunden. Verbraucher sollten die Produkte auf keinen Fall mehr essen!

Rückruf Stockmeyer

Neuer Telekom-Fake

Betrüger verschicken zur Zeit Erpressermails, deren Anhang mit einer Spionage-Software verseucht ist. In den Mails droht angeblich die Telekom damit, das Telefon zu sperren, weil man die Rechnung nicht bezahlt habe. Klicken Sie nicht auf die angehängte Datei - sie enthält einen Trojaner, der noch nicht von allen Antivirenprogrammen erkannt wird. Die Polizei Niedersachsen rät stattdessen, vorübergehend auf Onlinebanking zu verzichten und den Computer mehrmals mit aktuellen Abwehrprogrammen zu scannen.

Kündigungsschutz für Werkswohnungen

Mieter von Werkswohnungen sind jetzt besser vor Kündigung geschützt. Wechselt durch einen Verkauf der Vermieter, kann dem Mieter nicht automatisch gekündigt werden. Denn laut Bundesgerichtshof handeln Unternehmen, die an ihre Mitarbeiter Werkswohnungen weitervermieten, gewerblich. Sie machen damit zwar keinen Gewinn, wollen ihre Beschäftigte aber an sich binden. Durch diese gewerbliche Vermietung werden Mieter besonders geschützt. Und dürfen in der Wohnung bleiben.

Bundesgerichtshof, Az.: VIII ZR 241/16 – die Entscheidung liegt noch nicht gedruckt vor.

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