#service vom 2. Mai 2016

Aktuelle Verbraucher- und Wirtschaftsnachrichten

Themen: LED-Lampen - zu teuer zum Wegwerfen; Kapern-Rückruf bei ALDI-Nord; Vorsicht beim Haarefärben

LED-Lampen - zu teuer zum Wegwerfen

Bei fast einem Drittel der Leuchten im Handel können LED-Lampen nicht ausgetauscht werden. Das zeigt der neueste Marktcheck der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Mehr als 4.000 Leuchten wurden untersucht – und dabei haben sich auch Mängel bei den Energielabeln gezeigt, die bei einem Drittel der ausgestellten Leuchten fehlten. Auf den Labeln muss darauf hingewiesen werden, wenn die LEDs fest verbaut sind.

Folge: geht nur eine LED-Lampe kaputt, muss nach Ablauf der Garantie die gesamte Leuchte auf eigene Kosten repariert werden. Oder sie landet auf dem Müll. Dabei sollen LEDs eigentlich rund 20 Jahre lang halten. Die Verbraucherschützer raten deshalb, beim Lampenkauf auf LEDs mit Schraub- oder Stecksockel zu achten – die kann man austauschen, wenn sie kaputt sind.

Rückruf bei ALDI-Nord

Der Discounter muss Kapern aus dem Regal nehmen, weil in einem Glas Splitter gefunden wurden. Betroffen sind die Kapern der Firma Clama mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2018. Wer das Produkt gekauft hat, kann die Gläser im Laden zurückgeben, auch ohne Kassenbon.

Betroffen sind Kapern der Firma CLAMA GmbH & Co. KG im 100-Gramm-Glas, Abtropfgewicht 60 Gramm, Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2018, Los-Nr.: F/240-1.

Vorsicht beim Haarefärben

Auch alternative Haarfarben können laut ÖKO-TEST verbotene Stoffe enthalten. Statt natürlichem Henna wurden chemische Verbindungen gefunden, die als krebserregend gelten.

Teilweise fehlen auch vorgeschriebene Angaben zu den Inhaltsstoffen. Vier Produkte sind laut ÖKO-TEST nicht verkehrsfähig, hätten so gar nicht verkauft werden dürfen.

- In der Biotinta Phito Haarfarbe aus Pflanzenextrakten von Der Mayer fanden die Öko-Tester aromatische Amine mit einem extrem sensibilisierenden Stoff, außerdem war die Farbdeklaration gesetzlich ungenügend.
- Auch die Profix Organics Henna Permanent Powder Hair Colour von Ebocos enthält bei den chemischen Verbindungen einen verbotenen Stoff.
- Und beim Royal Brow Henna Herbal Base Powder Hair Dye von Topline Exim wurden sowohl verbotene als auch extrem sensibilisierende Stoffe gefunden. Außerdem fehlte die gesetzlich vorgeschriebene Liste der Inhaltsstoffe.
- Abgestuft wurde auch Resana Henna von Resana – auf der Haarfarbe aus der Apotheke sind die gesetzlich vorgeschriebenen Inhaltsstoffe nicht angegeben. Immerhin konnte das Labor keine problematischen Stoffe nachweisen.

Achten Sie also darauf, dass ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe angegeben sind und dass die Farbe als Naturkosmetik gilt.

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