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#service vom 27. August 2018

Die Verbrauchermeldungen der Woche

Verbraucher | WISO - #service vom 27. August 2018

Themen: Überwachung am Arbeitsplatz, unzulässige VVK-Gebühren für Print-at-home-Tickets, das Aus für Halogen-Lampen, KfW-Zuschüsse beantragen

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 27.08.2019, 00:00

Überwachungsregeln gelockert

Bilder einer Überwachungskamera dürfen auch Monate später noch als Beweismaterial für eine fristlose Kündigung herangezogen werden. Damit hat das Bundesarbeitsgericht die Rechte der Arbeitgeber gestärkt. Gibt es den Verdacht, dass ein Mitarbeiter ins Regal oder in die Kasse gegriffen hat, dürfen die Aufnahmen aus öffentlich zugänglichen Räumen auch länger gespeichert werden und müssen nicht täglich kontrolliert und gelöscht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Videoüberwachung überhaupt zulässig ist und dass Geschäftsleute damit ihr Eigentum schützen.

Bundesarbeitsgericht, Az.: 2 AZR 133/18 (23. August 2018), Vorbericht

print@home darf nichts kosten

Wer seine Eintrittskarten für Konzert oder Festival zuhause ausdruckt, muss dafür nicht auch noch zahlen! Eine pauschale Gebühr von 2,50 Euro ist unzulässig, sagt der Bundesgerichtshof. Schließlich fallen bei Anbietern wie Eventim weder Porto- noch Materialkosten an. Damit hat sich die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen den Ticketanbieter durchgesetzt. Betroffene Kunden können das zuviel gezahlte Geld mit einem Musterbrief zurückfordern. Eventim will das Urteil prüfen und die Gebühren dann anpassen.

Link zum Urteil des Bundesgerichtshof, Az.: III ZR 192/17
Mitteilung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
Stellungnahme Eventim

Halogenlampen vor dem Aus

Nach den Glühbirnen verschwinden jetzt auch die meisten Halogenlampen vom Markt. Ab 1. September dürfen keine klassischen Halogenleuchten in Form einer Glühbirne mehr produziert werden. Mit dieser letzten Stufe der Ökodesign-Richtlinie soll der Energieverbrauch in Europa weiter gesenkt werden. Erlaubt sind weiterhin Halogenstäbe mit vorgeschaltetem Trafo und einer geringen 12-Volt-Spannung, weil es hier noch keine bessere Alternative gibt. Langfristig setzt die EU-Kommission aber auf Energiesparlampen und LEDs.

Bei der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland heißt es dazu:
„Die neuen Regeln gelten nur für neue Produkte, die auf den Markt gebracht werden - sie betreffen nichts, was sich bereits in den Regalen der Geschäfte befindet. Deshalb können die Geschäfte die Lampen wie gewohnt weiterverkaufen: Die Regeln betreffen zunächst die Hersteller, die ab dem 1. September 2018 die Herstellung der ineffizienten Lampen einstellen müssen. So verkaufen die Geschäfte mit der Zeit nur noch Produkte, die den neuen Energieeffizienzvorschriften entsprechen.“

Mehr Infos gibt es bei der EU-Kommission!
Verordnung der Kommission vom 18. März 2009 zur Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht: Link.

KfW fördert Umbau

Es gibt wieder Geld für altersgerechte Umbauten! Der Bund stellt für das Zuschussprogramm der KfW insgesamt 75 Millionen Euro zur Verfügung. Mit den günstigen Förderkrediten werden Modernisierungsmaßnahmen unterstützt, die Barrieren in der Wohnung abbauen – mit dem Entfernen von Türschwellen zum Beispiel oder dem Einbau von barrierefreien Duschen. So können ältere Menschen länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben.

Weitere Informationen gibt es bei der KfW!
KfW: Merkblatt Bauen, Wohnen, Energie sparen!

Den Antrag für den Zuschuss 455-B „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss - Barrierereduzierung“ gibt es beim KfW-Zuschussportal unter diesem Link!

Mehr #service!

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