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#service vom 24. September 2018

Die Verbrauchermeldungen der Woche

Verbraucher | WISO - #service vom 24. September 2018

Themen: Falsche Banking-Apps; Wohnungskündigung durch Mietrückstand; wertlose Aktien loswerden; Umzugskosten absetzen

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 24.09.2019, 19:25

Vorsicht bei Banking-Apps!

Sicherheitsexperten warnen vor Fake-Apps, die sensible Daten von Kreditkarten abgreifen. Im Google Play Store wurden mehrere Fälschungen im Design von echten Banken enttarnt. Mit „NetBank mobile“, „Go Money“, „PostFinance“ oder „Online Money“ versuchen Kriminelle, bei Anmeldung persönliche Bankdaten abzufischen und auf ihre eigenen Server umzuleiten. Wer darauf hereingefallen ist, sollte die App sofort löschen und PIN und Passwort ändern. Bei digitalen Bankgeschäften vertraut man am besten nur den Apps, die auf offizielle Bank-Seiten verlinkt sind.

Warnung bei ESET / Infos im Blog

Bei Mietrückstand droht Wohnungskündigung

Mieter, die mit den Zahlungen im Rückstand sind, müssen jetzt verschärft mit Kündigung rechnen. Denn der Bundesgerichtshof hat die Praxis vieler Vermieter bestätigt, säumigen Mietern gleich auf zwei Wegen zu kündigen. Die Verbindung einer fristlosen mit einer ordentlichen Kündigung ist zulässig. Damit wird das Mietverhältnis auf jeden Fall beendet – und zwar auch dann, wenn die Mietrückstände gezahlt wurden und die fristlose Kündigung eigentlich unwirksam wird.

Bundesgerichtshof, Az.: VIII ZR 231/17 und VIII 261/17

Wertlose Aktien loswerden

Wer sein Geld in Aktien angelegt hat, kann auch mit Veräußerungsverlusten seine Einkünfte aus Kapitalvermögen vermindern. Haben die Papiere überhaupt keinen Wert mehr, erkennt der Bundesfinanzhof den Verkauf auch gegen die reinen Transaktionskosten an. In diesem Fall waren das 14 Euro. Anschließend wurden beim Finanzamt dafür fast 6.000 Euro Verlust angegeben. Dieses Vorgehen hatte die Finanzverwaltung bisher abgelehnt. Jetzt können Anleger aber schlechte Papiere gezielt verkaufen, um den Verlust mit Aktiengewinnen zu verrechnen.

Bundesfinanzhof, Az.: VIII R 32/16

Umzugskosten absetzen

Die Kosten für einen Umzug kann man steuerlich absetzen! Und zwar dann, wenn man den Job wechselt oder näher an den Arbeitsplatz zieht. Dafür kann man bei der Steuer eine Umzugskosten-Pauschale angeben. Für Alleinstehende sind es 764 Euro, für Verheiratete oder Lebenspartner 1.528 Euro. Für jede weitere Person kann man zusätzlich 337 Euro ansetzen. Außerdem lassen sich bei den Werbungskosten auch Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen absetzen, der Makler oder doppelte Mietzahlungen.

Ausführliche Informationen gibt es beim Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine!


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