#service vom 30. Januar 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 30. Januar 2017

Themen: Verspätete Nebenkosten-Abrechnung, „Service“-Gebühr für laufende Bausparverträge, Lebensmittel-Rückruf für Brotaufstriche, Umzugskostenpauschale.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 30.01.2018, 19:25

Miet-Nebenkosten

Zu spät erstellte Nebenkostenabrechnungen müssen Mieter nicht zahlen. Das entschied jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe. Im konkreten Fall hatte ein Vermieter nach Problemen mit der Hausverwaltung erst 2013 eine Nebenkostenabrechnung für 2010 und 2011 vorgelegt. Das ist zu spät, so der BGH. Man hätte in diesem Fall schon früher einen Verwalter beauftragen müssen. Denn laut Gesetz ist in der Regel nur eine Frist von einem Jahr für die Abrechnung vorgesehen. Wollen Vermieter danach noch Nebenkosten abrechnen, müssten sie beweisen können, dass sie an der Verzögerung keine Schuld haben.

Service-Pauschale für ältere Bausparverträge

Die Debeka Bausparkassen AG hat sich eine neue Gebühr ausgedacht. Auch für bereits laufende Bausparverträge verlangt man seit Jahresbeginn eine sogenannte „Service“-Pauschale. Und zwar im Tarif BS 1 in  Höhe von 24 Euro pro Jahr und im Tarif BS 3 von 12 Euro pro Jahr. Die Mitteilung darüber findet sich in geänderten Vertragsbedingungen, die von der Debeka per Post zugestellt wurden.

Der Tipp der Verbraucherzentralen: Schriftlich widersprechen. Denn dann darf die Servicegebühr nicht erhoben werden. Und jemandem kündigen darf die Debeka deswegen nicht, bestätigte das Unternehmen selbst.

Lebensmittelrückruf bei LIDL

Der Discounter LIDL ruft aktuell diverse Brotaufstriche zurück. Betroffen sind drei Produkte der Sorte „Meine Käserei, Brotaufstrich, 175 g“. Ein konkretes Mindesthaltbarkeitsdatum wurde nicht genannt. In einer der drei Sorten, dem Brotaufstrich Tomate Basilikum, waren Listerien nachgewiesen worden. Zwei weitere Sorten, Ananas-Pfirsich und Schnittlauch, werden vorsorglich auch aus dem Verkehr gezogen.

Listerien können besonders Schwangeren gefährlich werden. Aber auch Kleinkinder und Immungeschwächte sind von schweren Magen-Darmerkrankungen bedroht. Die Produkte sollten daher keinesfalls verzehrt werden. Mehr Infos bei: lebensmittelwarnung.de

Umzugskostenpauschale ab Februar höher

Bei einem beruflich bedingten Wohnungswechsel können künftig höhere Umzugskosten steuerlich geltend gemacht werden. Ab 1. Februar werden die steuerlich absetzbaren Pauschbeträge dafür erhöht.

Für Singles liegt die Pauschale dann bei 764 Euro, für Verheiratete und Lebenspartner bei 1.528 Euro. Für jede weitere im Haushalt lebende Person steigt die Pauschale auf 337 Euro. Beruflich bedingte Umzugskosten gelten beim Finanzamt als Werbungskosten. Mehr Informationen finden Sie bei der Vereinigten Lohnsteuerhilfe e.V.

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