#service vom 6. November 2017

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Verbraucher | WISO - #service vom 6. November 2017

Themen: Kündigungsfrist zu lang, verschiedene Rückrufe, Steuerfreibeträge jetzt eintragen, Postbank wird teurer.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.11.2018, 19:25

Kündigungsfrist zu lang

Im Job drei Jahre Kündigungsfrist – das geht gar nicht! Das Bundesarbeitsgericht hat diese Frist für unwirksam erklärt, weil sie die gesetzlichen Vorgaben weit überschritten hat. Denn so eine lange Kündigungszeit schränke die berufliche Bewegungsfreiheit von Arbeitnehmern unangemessen ein. Eine Firma hatte ihren Mitarbeiter länger an sich binden wollen. Deshalb wurde eine Gehaltserhöhung an eine verlängerte Kündigungsfrist gekoppelt. Laut Gericht wird der Nachteil einer langen Kündigungsfrist durch das höhere Gehalt aber nicht aufgewogen. Grundsätzlich können Arbeitgeber mit ihren Beschäftigten allerdings auch individuelle Vereinbarungen treffen.

Rückrufe für Käse, Glühwein und Trinkampullen

Verschiedene Käse-Sorten der Marke MILRAM müssen zurückgerufen werden. Bei diesen könnten Verpackungsreste aus Plastik zu finden sein.

Die Binderer St. Ursula Weinkellerei ruft Glühwein zurück. Die Flaschen könnten zerspringen, weil der Wein noch gärt.

Bei dm geht es um Trinkampullen, die allergische Reaktionen hervorrufen könnten.

Steuerfreibeträge jetzt eintragen

Jetzt schnell noch zum Finanzamt! Wer bis Ende November einen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung stellt, bekommt schon im Dezember mehr Netto. Denn ein Freibetrag wird immer für das ganze Jahr angerechnet - dadurch fallen ein mögliches Weihnachtsgeld und das Dezember-Gehalt deutlich höher aus. Außerdem kann man zum Beispiel Freibeträge für die Entfernungspauschale, für Unterhalt oder Krankheitskosten direkt für zwei Jahre eintragen lassen. So muss man nicht auf die Steuererstattung warten.

Formulare über das Formular-Management-System des Bundesfinanzministeriums
Ratgeber Lohnsteuer 2017 (pdf)
Mehr Infos auch beim Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine

Postbank wird teurer

Die Postbank erhöht im nächsten Jahr die Preise für Auszüge und Überweisungen auf Papier. So wird zum Beispiel der kostenlose Quartals-Auszug gestrichen. Stattdessen gibt es für 1,90 Euro einen sogenannten Finanzstatus. Auch für den Girobriefumschlag, mit dem man Überweisungsformulare an die Bank schicken konnte, muss man dann zahlen. Bisher waren zwölf Stück pro Jahr frei – jetzt kosten sie 8,40 Euro. Die Umstellung trifft vor allem ältere Kunden ohne Internet. Sie sollten bei der Postbank nach anderen Konto-Modellen fragen.
Alle Details finden Sie unter postbank.de.

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