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Cybermobbing bei Kindern

Was Eltern tun können

von Nina Suweis

Unter den Kindern ab 12 Jahren haben 90 Prozent über das Handy Internet-Zugang. Damit können sie leicht zum Opfer von Cybermobbing werden. Was Eltern tun können, um ihr Kind zu schützen.

Videolänge:
5 min
Datum:
03.12.2018

Beschimpfen, bedrohen, andere fertig machen – das geht nirgendwo leichter als im Internet. Acht Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland sind bereits Opfer von Cybermobbing geworden. 19 Prozent geben an im Internet schon einmal beleidigt und bedroht worden zu sein.

Beleidigungen und Morddrohungen

Auch der heute 14-jährige Lukas Pohland hat genau das erlebt. Als er sich für eine Mitschülerin einsetzt, die im Netz gemobbt wird, gerät er selbst ins Visier der Täter. Monatelang wird er beleidigt und bekommt sogar Morddrohungen.

Wichtig in dieser Zeit für ihn: seine Eltern. Er erzählt Ihnen alles, setzt sich mit dem Mädchen und der Schulleitungen zusammen und stellt Anzeige bei der Polizei – am Ende finden dann zwar Gespräche mit der Schule statt, Konsequenzen aber für die Täter gibt es nicht.

So können Eltern helfen

Für Eltern wichtig, sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Gefahren im Internet, wie:

  • keine persönlichen Daten im Netz,
  • nie kompromittierende Fotos und Filme verschicken
  • auf Sicherheit und Privatsphäre achten
  • nur in geschlossenen Gruppen kommunizieren

Die Cyberpsychologin Catarina Katzer hilft Lukas eine Hotline zu gründen für betroffene Kinder und Jugendliche. Sie weiß auch, wenn das Kind bereits Opfer geworden ist, muss gehandelt werden.

WISO - "Opfer und Täter werden immer jünger" 

Cybermobbing: Psychologin im Interview

Videolänge

Sofortmaßnahmen

  • Beweismaterial sichern
  • Vorfall dem Betreiber der Internetseite melden und
  • Inhalte im Netz löschen lassen
  • in schwerwiegenden Fällen Anzeige bei der Polizei stellen

Denn Beleidigung und üble Nachrede im Netz sind strafbar! Heute engagiert sich Lukas Pohland politisch. Im April 2018 spricht er im Landtag NRW. Fordert mehr Aufklärung, Prävention, ein Cybermobbinggesetz und einen zentralen Notfallbutton in sozialen Netzen.

Weitere Hilfestellen

Wer bereits zum Opfer geworden ist findet heute schon Hilfe bei Organisationen wie:

  • juuuport.de
  • Nummer gegen Kummer
  • cybermobbing-hilfe.com
  • die Erste Hilfe APP von Klicksafe

WISO-Tipp

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