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Umziehen leicht gemacht

Ärger mit der Umzugsfirma vermeiden

von Nina Suweis

Ein Umzug kostet nicht selten Nerven, Kraft und Geld, selbst wenn Sie sich professionelle Hilfe eines Umzugsunternehmens holen. Wie Sie das richtige Umzugsunternehmen finden und worauf Sie bei der Beauftragung achten sollten.

5 min
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03.02.2020
03.02.2020
Video verfügbar bis 03.02.2021

Es gibt viele Gründe für einen Umzug – ein Jobwechsel, eine neue Liebe, oder die Liebe zu einer neuen Stadt. Leider ist aber meist so ein Umzug auch mit viel Logistik und Stress verbunden. Was muss alles mit? Wer soll den Umzug machen? Welche Kosten kommen auf einen zu? Aus diesen Gründen entscheiden sich viele Menschen für professionelle Unterstützung und beauftragen eine Umzugsfirma. Doch leider gibt es damit immer wieder Ärger. Um genau diesen zu vermeiden, gilt es einige Dinge zu beachten.

Beim Umzug was beachten?

Wenn Sie sich auf die Suche nach einem Umzugsunternehmen machen, ist es ratsam mehre Firmen herauszusuchen und Besichtigungstermine zu vereinbaren. So können Sie sich einen Eindruck vom Unternehmen machen und dessen Mitarbeiter besser den Umfang des Umzugs einschätzen. Ein seriöses Unternehmen bietet solche Termine kostenlos an.

Vergleichen Sie die Angebote der verschiedenen Firmen. Das ausschlaggebende Kriterium sollte dabei die Transparenz der dargestellten Kosten sein. Denn nur weil eine Firma ein besonders günstiges Angebot macht, verspricht dies nicht unbedingt Qualität. Das Angebot sollte vor allem realistisch sein.

Welche Leistungen sind im Umzug enthalten?

Prüfen Sie also unbedingt vorab, welche Leistungen im Festpreis tatsächlich enthalten sind. Ist eine zu geringe Stundenzahl veranschlagt, fallen bei Überstunden Zusatzkosten an. Diese lauern auch bei Stundenangeboten.

Wer im Besitz sehr wertvoller Gegenstände ist, sollte darüber nachdenken, eine Zusatzversicherung abzuschließen. Denn durch die im Handelsgesetzbuch festgelegte Grundhaftung ist Umzugsgut mit 620 Euro pro Kubikmeter versichert. Dies gilt nicht für Wertsachen wie etwa Edelsteine oder Münzen. Diese sind nicht gesetzlich versichert. Transportieren Sie diese also lieber selbst, so gehen Sie kein Risiko ein.

Zudem sollten sich Verbraucher vorab darüber informieren, ob das Unternehmen Mitglied in einem Verband ist. Im Fall von Umzugsfirmen ist das beispielsweise der Bundesverband Möbelspedition und Logistik, AMÖ. Bei Schwierigkeiten gibt es hier auch eine Einigungsstelle, an die Sie sich wenden können.

Schäden beim Umzug

Bevor der Umzug stattfindet, sollten Verbraucher Fotos ihres Besitzes machen. So gehen sie sicher, dass bei Schäden das Unternehmen dafür aufkommt. Entsteht ein Schaden, so gilt: Offensichtliche Schäden müsse Sie spätestens einen Tag, verdeckte Schäden bis 14 Tage nach dem Umzug dem Umzugsunternehmen melden.

Nett gemeint, aber im Falle der Beauftragung einer Umzugsfirma mitunter tückisch: Selbst mithelfen. Ist es im Vertrag vereinbart, dass das Unternehmen das Ein- und Ausladen der Gegenstände übernimmt, sollten Sie nicht helfen. Denn das Unternehmen haftet nur für eindeutig von ihm selbst verursachte Schäden.

Zahlung per Rechnung

Verbraucher sollten als Zahlungsart das Zahlen per Rechnung wählen. So haben Sie die Kosten schriftlich und gleichzeitig einen besseren Überblick. Zudem ist es nur mit einer ordentlichen Rechnung möglich, die Umzugsleistungen steuerlich als haushaltsnahe Dienstleistung geltend zu machen.

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