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WISO-Tipp: Unerfüllter Kinderwunsch

Welche Wege können zum Elternglück führen?

Verbraucher | WISO - WISO-Tipp: Unerfüllter Kinderwunsch

Die Diagnose der Unfruchtbarkeit ist oft ein Schock und besonders bitter, für Paare, deren sehnlichster Wunsch ein Baby ist. Über 1,4 Millionen Männer und Frauen sind aus medizinischen Gründen ungewollt kinderlos.

Beitragslänge:
5 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 23.04.2019, 19:25

Als medizinisch unfruchtbar gilt ein Paar, wenn es mehr als ein Jahr lang erfolglos versucht hat, schwanger zu werden. Genauso war es auch bei Claudia Knipp und ihrem Mann Daniel. Nach sieben Jahren Beziehung, wünscht sich das Paar ein gemeinsames Kind. Ein Jahr versuchen sie es, doch es klappt nicht. Schließlich entscheiden sie sich, eine Kinderwunschklinik aufzusuchen. Sie wenden sich an eine Ärztin. Es folgen zahlreiche Untersuchungen. Bei diesen Untersuchungen kommt heraus: ein körperlicher Defekt bei Claudia ist die Ursache.

Verbraucher | WISO - Was kanne eine künstliche Befruchtung leisten?

Antworten auf wichtige Fragen

Videolänge:
6 min
Datum:

Die Ärztin empfiehlt eine künstliche Befruchtung per ICSI – Intrazytoplasmatischer Spermieninjektion. Dafür werden der Frau Eizellen entnommen und im Labor die Spermien des Mannes in die Eizellen per Spritze injiziert. Die so erfolgreich befruchteten Eizellen werden dann wieder eingesetzt.

Körperliche Strapazen und hohe Kosten

Eine schwere Entscheidung für das Ehepaar Knipp, denn solch eine Behandlung bedeutet körperliche Strapazen und hohe Kosten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen häufig nur 50 Prozent der Behandlung.  Und auch nur, wenn die Frau zwischen 20 und 39 Jahre alt ist, der Man nicht älter als 49, das Paar verheiratet ist und die Ei- und Samenzellen vom Paar selbst stammen. Immerhin fallen Claudia und ihr Mann in das strenge Schema, dass eine Zuzahlung der gesetzlichen Krankenkassen zulässt. Schließlich wechselt Claudia noch zu einer Krankenkasse, die 100 Prozent der Kosten trägt. 

Das Ehepaar Knipp entschließt sich mit der Behandlung zu beginnen. Dafür muss Claudia sich zunächst 14 Tage Hormone spritzen. Danach werden die Eizellen entnommen und zwei der erfolgreich befruchteten Eizellen wieder eingesetzt. Jetzt heißt es vier Wochen warten. Eine lange Zeit für das Paar. Dann kommt der Anruf. Claudia ist schwanger mit Zwillingen. Das Paar kann sein Glück kaum fassen.

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5 min
Datum:

Größere Chance bei jüngerem Alter

Die Chancen auf ein Kind nach einer künstlichen Befruchtung hängen stark vom Alter der Mutter ab. Bei einer 35-jährigen Frau lagen sie bei 27 Prozent pro Behandlung, bei einer 40-jährigen bei 15 Prozent und bei einer 44-jährigen nur noch bei gut drei Prozent. Zwar steigt die Chance auf eine Schwangerschaft, wenn zwei oder gar drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen werden. Zugleich erhöht sich aber das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft und damit von Komplikationen in der Schwangerschaft.

Mediziner fordern deshalb neue gesetzliche Regelungen. Es wäre sinnvoll, den Frauen nach einer Hormonbehandlung so viele Eizellen wie möglich zu entnehmen, diese einzufrieren und dann jeweils nur eine Eizelle für einen Schwangerschaftsversuch einzusetzen. Das Embryonenschutzgesetz verbiete aber generell die regelhafte Erzeugung überzähliger Embryonen.

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