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#service vom 22. Oktober 2018

Verbraucher | WISO - #service vom 22. Oktober 2018

Themen: Kein Widerruf bei Mieterhöhungen, Rückruf bei Adidas, Fahrradlampen im Test, mehr Geld bei Dienstreisen

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 22.10.2019, 19:25

Kein Widerruf bei Mieterhöhung

Mieterhöhungen sind keine Online- oder Haustürgeschäfte! Hat der Mieter einer Erhöhung erstmal zugestimmt, kann er das nicht mehr widerrufen. Denn das zweiwöchige Widerrufsrecht für Fernabsatzverträge gilt nicht für Mieterhöhungen bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, sagt der Bundesgerichtshof. Zwar soll das Widerrufsrecht den Verbraucher vor Fehlentscheidungen schützen - bei einer Mieterhöhung gäbe es aber keinen Mangel an Informationen und auch keinen Druck. In der Regel haben Mieter zwei Monate lang Zeit zu überlegen, wie sie auf eine Mieterhöhung reagieren.

Weitere Informationen zum Urteil finden sich beim Bundesgerichtshof, Az.: VIII ZR 94/17!

Rückruf bei Adidas

Vorsicht im Schwimmbad: Adidas muss Bademode für Kinder zurückrufen. Betroffen sind Badeanzüge, Bikinis und Badehosen der Serie Infinitex 3 bis zu einem Alter von 14 Jahren. Die typischen drei Streifen können sich im Wasser lösen, die Kinder könnten sich dann verheddern oder irgendwo hängen bleiben.

Weitere Informationen zum Rückruf finden sich direkt bei ADIDAS!

Welche Produkte genau betroffen sind, zeigt folgende Tabelle!

Fahrradlampen im Test

Wer im Herbst mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann mit LED-Leuchten für mehr Sicherheit sorgen. 12 Nachrüst-Sets hat der ADAC getestet. Und festgestellt, dass eine möglichst breite Ausleuchtung wichtiger ist als eine hohe Lichtstärke. Testsieger wurde das LED-Set von Trelock - mit 117 Euro allerdings ganz schön teuer. Dicht dahinter liegen die Lampen von Busch + Müller für 80 Euro und das Set von Cateye für nur 39 Euro. Die Lampen von Knog wurden Letzte. Übrigens: auch tagsüber wird man mit Licht einfach besser gesehen!

Den ganzen Test gibt es beim ADAC!

Einzelergebnisse finden sich hier!

Mehr Geld bei Dienstreisen

Dienstreise-Zeit ist Arbeits-Zeit. Also müssen auch die gesamten Stunden bezahlt werden, die Mitarbeiter im Flieger verbringen oder in anderen Verkehrsmitteln - und nicht nur die üblichen acht Stunden pro Tag. Laut Bundesarbeitsgericht erfolgt die vorübergehende Entsendung ins Ausland ja ausschließlich im Interesse des Arbeitgebers. Deshalb sei die Reisezeit wie Arbeit zu vergüten. Grundsätzlich gilt als Dienst-Flug aber nur ein Direktflug – ohne privaten Zwischenstopp.

Zum Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (Az.: 5 AZR 553/17)

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