#service vom 9. Oktober 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 9. Oktober 2017

Themen: Telefonabzocke mit "Ping-Anrufen", Energie-Verbrauch in Wohnungsanzeigen, Salmonellen in Rohmilchkäse, Privathaftpflicht-Versicherungen im Check.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 09.10.2018, 19:25

Telefonabzocke mit "Ping-Anrufen"

Vorsicht bei Anrufen mit unbekannten ausländischen Telefonnummern. Die Polizei warnt zurzeit vor sogenannten „Ping-Calls“. Die Betrüger lassen es kurz klingeln und legen direkt wieder auf. Damit provozieren die Anrufer einen Rückruf, der extrem teuer ist! Zurzeit kommen die Anrufe vor allem aus Burundi, Tunesien und dem Tschad.

Die Verbraucherzentralen raten: Rufen Sie die kostenpflichtige Telefonnummer nicht zurück, wenn Sie die nicht kennen. Wer Sie aus einem dringenden Grund erreichen will, wird es so lange versuchen, bis Sie drangehen.

Die Bundesnetzagentur hat die Möglichkeit für bestimmte Rufnummern ein Verbot der Rechnungslegung und Inkassierung auszusprechen. Das bedeutet, dass Sie die Rechnungen aus den hier aufgeführten Telefonnummern mit dem entsprechenden Hinweis nicht bezahlen müssen. Aber besser – es kommt erst gar nicht zur teuren Rechnung.

Energie-Verbrauch in Wohnungsanzeigen

Wie viel Energie verbraucht eine Wohnung oder ein Haus? Darauf müssen jetzt auch Makler in Zeitungs-Anzeigen hinweisen, wenn ein Energieausweis vorliegt – so der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil vom 5. Oktober (Aktenzeichen I ZR 229/16, I ZR 232/16, I ZR 4/17).

Der Energieausweis erleichtert es Käufern oder Mietern den energetischen Zustand einer Immobilie besser einschätzen zu können. Diese „wesentlichen Informationen“ dürfen Interessenten nicht vorenthalten werden.

Geklagt hatte die Deutsche Umwelthilfe, weil ein Makler in Tageszeitungen Immobilien angeboten hatte ohne Angaben zum Energieverbrauch zu machen, obwohl diese Informationen vorlagen.

Damit haben die Karlsruher Richter eine Angleichung an die Vorschriften für private Verkäufer und Vermieter vorgenommen. 

Salmonellen in Rohmilchkäse

Der französische Käse-Hersteller „Société Capt et fils“ ruft seinen Rohmilchkäse mit dem Namen "Reblochon de Savoie AOP" wegen Salmonellen-Befalls zurück. Salmonellen können Durchfall, Erbrechen und leichtes Fieber auslösen.

Betroffen ist die Chargennummer 171017 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 17.10.2017. Der Reblochon de Savoie wurde in elf Bundesländern verkauft.

Weitere Infos dazu bei lebensmittelwarnung.de

Privathaftpflicht-Versicherungen im Check

Wer seine Privat-Haftpflicht-Versicherung schon vor über fünf Jahren abgeschlossen hat, sollte unbedingt den alten Vertrag überprüfen. Denn aktuelle Tarife bieten in der Regel einen wesentlich besseren Versicherungsschutz - ohne dass dafür höhere Beiträge gezahlt werden müssen.

Die Zeitschrift Finanztest hat 218 Privathaftpflicht-Versicherungen getestet – mit dem Ergebnis: nur zwölf Tarife werden mit ausreichend oder mangelhaft bewertet, einen sehr guten Schutz gibt es sogar schon für 50 Euro im Jahr.

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