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#service vom 16. September 2019

von Dagmar Deilmann-Werra

Themen: Datensammeln mit Zyklus-Apps; Pizza-Rückruf bei Dr. Oetker; Phishing-Mails verunsichern Bank-Kunden; Kinder-Tracking bei Smartwatches

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 16.09.2020

Daten sammeln mit Zyklus-Apps

Wer seine intimsten Daten einer Zyklus-App anvertraut, sollte vorsichtig sein – denn einige Apps schicken diese Angaben offenbar direkt zu Facebook! Verhütung, Eisprung, letzter Sex… dort landet alles, was eigentlich kein anderer wissen sollte - das zeigt eine Untersuchung der Menschenrechtsorganisation Privacy International.

  • Vor allem „Maya“ und „MIA“ sind hier negativ aufgefallen, weil sie schon beim Öffnen der App Daten weitergeben.
  • Nur der „Period Tracker“ von GP International macht da offensichtlich nicht mit. Verbraucherschützer raten deshalb, nur die wirklich notwendigen Angaben zu machen und nochmal gründlich drüber nachzudenken, ob man so eine App wirklich braucht.

Pizza-Rückruf bei Dr. Oetker

Dr. Oetker muss Tiefkühlpizza aus dem Verkauf nehmen, weil bei einigen Pizzen weiße Plastikteilchen im Belag gefunden wurden.

  • Betroffen ist „Die Ofenfrische Thunfisch“ (GTIN: 4001724011149)
  • mit der Chargen Nummer 28061911
  • und dem Produktionsdatum 28.06.2019 / Produktionszeitraum: 06:13-09:01 Uhr.
  • Die Pizza hat als Mindesthaltbarkeitsdatum den Aufdruck 03.2020.

lebensmittelwarnung.de

Phishing-Mails verunsichern Bank-Kunden

Die neuen Regeln fürs Bezahlen im Netz rufen auch Betrüger auf den Plan. Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnen vor Phishing-Mails, in denen Bankkunden aufgefordert werden, ihre Daten zu bestätigen. Damit wird man allerdings auf ein gefälschtes Portal gelockt.

Auch Paypal ist von diesen Betrugsversuchen betroffen. Klicken Sie nicht auf irgendwelche Links in diesen Mails und fragen Sie lieber nach bei Ihrer Bank - persönliche Daten werden normalerweise nicht per Mail abgefragt.    

Kriminalprävention: Tipps für mehr Sicherheit im Netz

Kinder-Tracking bei Smartwatches

Smartwatches für Kinder haben offensichtlich schwere Sicherheitslücken! Viele Eltern nutzen sie, um zu sehen, wo ihre Kinder gerade sind.

  • Experten ist es gelungen, mehr als 600.000 Geräte zu orten,
  • Kontaktdaten auszulesen
  • und Anrufe mitzuhören.

Alle Uhren und Smartphone-Apps nutzen einheitliche Server. Und der Datenverkehr ist komplett unverschlüsselt, warnen die Fachleute. Betroffen ist vor allem Billig-Ware aus China, die mit unterschiedlichen Labeln weiterverkauft wurden. Wenn Sie Ihr Kind also weiterhin damit überwachen möchten, sollten Sie zumindest das voreingestellte Server-Passwort ändern.
blog.avast.com

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