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#service vom 9. Dezember 2019

Die Verbrauchermeldungen der Woche

von Dagmar Deilmann-Werra

Themen: Schlichtungsstelle für Urlaubsärger; Endspurt für Riestersparer; Screenings gegen Krebs; Schluss für WhatsApp-Newsletter

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2 min
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09.12.2019
Video verfügbar bis 09.12.2020

Schlichtungsstelle für Urlaubsärger

Pauschalreisende, die Streit mit ihrem Online-Reisebüro haben, können sich ab sofort an die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr (SÖP) wenden. Denn seit Dezember ist die SÖP auch für Reiseveranstalter und Reisevermittler zuständig. Neu dabei sind die Buchungsportale HolidayCheck, journaway, weg.de, Evaneos, ebookers.com und expedia.de. Die Schlichtungsstelle vermittelt zwischen Kunden und Unternehmen und sucht eine einvernehmliche Lösung, damit der Streit nicht vor Gericht landet. Für Kunden ist das kostenlos. Allerdings müssen sie sich vorher schon mal beim betroffenen Unternehmen gemeldet haben. Die SÖP ist für alle zuständig, die mit Bus, Bahn, Schiff und Flugzeug verreisen.

Weitere Infos und den Link zum Schlichtungsantrag gibt es auf soep-online.de!
Noch mehr Infos gibt es hier!

Endspurt für Riester-Sparer

Wer sich bis 31. Dezember nicht um seine Zusatz-Rente kümmert, verliert die Zulagen für 2017. Höchstens zwei Jahre lang kann der Zuschuss vom Staat rückwirkend bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen beantragt werden. Für 2017 gibt es 154 Euro Grundzulage sowie 300 Euro pro Kind. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, sind es 185 Euro. Und junge Leute unter 25, die einen neuen Riester-Vertrag abgeschlossen haben, bekommen noch 200 Euro Sonderbonus.

Mehr dazu bei der Deutschen Rentenversicherung!

Mit Screening gegen Krebs

Im Januar startet das neue Früherkennungs-Programm zu Gebärmutterhalskrebs. Frauen ab 20 werden dann von ihrer Krankenkasse regelmäßig über das Angebot informiert. So können sich Frauen zwischen 20 und 34 Jahren jährlich auf Zellveränderungen am Gebärmutterhals testen lassen. Bei Frauen ab 35 wird die Zellprobe zusätzlich auf bestimmte, krebsverursachende Viren untersucht. Diese Kombi-Untersuchung gibt es alle drei Jahre. Für Jugendliche wird außerdem eine Impfung empfohlen. Alles kostenlos.

Keine Newsletter mehr auf WhatsApp

Der Messenger hat den Versand von automatisierten Nachrichten gestoppt. Firmen, die sich nicht daran halten, sollen sogar verklagt werden. Hintergrund sind unerwünschte Massen- und Spam-Nachrichten, die maschinell verschickt werden. Das verstoße gegen die Nutzungsbedingungen eines privaten Kommunikations-Dienstes, sagt WhatsApp. Denn die Verbreitung von Marketing-Kampagnen bekäme hier wesentlich mehr Aufmerksamkeit als auf anderen Plattformen.

Infos im WhatsApp-Blog
Untersuchung zum Missbrauch durch automatisierte Massenmails

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