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Piep-Show im Garten

Vögel füttern im Winter

Vögel füttern im Winter

Verbraucher | WISO - Piep-Show im Garten

Mit selbstgemachten Futtermischungen lassen sich Vögel im Winter einfach und umweltfreundlich füttern. Das klappt nicht nur im eigenen Garten, sondern auch auf dem Balkon. Die wichtigsten Tipps im Überblick.

Datum:
Verfügbarkeit:
Abrufvideo: montags ca. 21 Uhr

Fettfutter selbst machen

Ein beliebtes Futter für Vögel ist ein Gemisch aus Fett und Körnern oder Weichfutter. Und das lässt sich ganz einfach selbst anrühren:

Vogel-Futter 1
Quelle: Sonja Di Leo

1. Pflanzenfett oder Rindertalg schmelzen und die Masse in ein Förmchen oder einen Joghurtbecher füllen.
2. Samen, Futtermischung, Körner, Kleie und/oder Trockenfrüchte (z.B. Rosinen) unterrühren.
3. Zweige in die noch weiche Masse stecken, an denen später die Vögel halt finden.
4. Erkalten lassen.
5. Anschließend kurz in heißes Wasser tauchen, um die Form zu lösen.
6. Das Gemisch lässt sich auch zu Knödeln oder Würsten formen oder in Spender für Fettfutter umfüllen.

Futterglocken

Vogelfutter 2
Quelle: Sonja Di Leo

Für Körnerfresser können Sie dem Fettfutter noch Sonnenblumenkerne und Hanfsamen hinzufügen. Die dickflüssige Masse in Blumentöpfe oder halbe Kokosnussschalen gießen. Einen Zweig hindurch stecken, an dem man die Futterglocke einerseits aufhängen kann, gleichzeitig dient sie den Vögeln als Haltestange. Die fertige Futterglocke an eine schattige Stelle hängen. Bei zu viel Sonne könnte das Fett schmelzen.

Winterliche Snackbar
Quelle: Nabu

Weitere Infos und Rezepte finden Sie unter folgenden Links:

  1. Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV):
  2. „Frau Meise hat Hunger“: Rezepte vom Naturschutzbund Deutschland
  3. Nabu-Bauanleitung für eine Futterglocke
  4. Anleitung der Deutschen Wildtierstiftung

Winterliche Snackbar: Wer frisst was?

Was eignet sich als Vogelfutter? Welche Art bevorzugt was? Der Naturschutzbund Deutschland hat einige Informationen in dieser Grafik zusammengefasst. Grob unterscheidet man zwei Gruppen von Vögeln: Körner- und Weichfutterfresser. Die interaktive Grafik des NABU (siehe Foto) finden Sie hier zum Durchklicken: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/21659.html

Körnerfresser

Piep-Show-Fink
Quelle: ZDF

Wie der Name schon sagt, stehen Körnerfresser mehr aufs Grobe. Sie mögen zum Beispiel Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse oder Handsamen. Zu den bekanntesten Körnerfressern zählen Sperling, Finken oder Ammern. Zu erkennen sind sie an ihrem kräftigen Schnabel.

Weichfutterfresser

Piep-Show-Amsel
Quelle: ZDF

Rotkehlchen, Amsel und Zaunkönig zählen zu den Weichfutterfressern. Sie suchen sich ihr Futter eher in Bodennähe und bevorzugen feinere Kost. Sie mögen zum Beispiel Haferflocken, Mohn, Kleie, Rosinen oder auch Äpfel.

Ungeeignet

Einige Dinge sind als Vogelfutter absolut ungeeignet. Dazu gehört so ziemlich alles, was gewürzt oder gesalzen ist, zum Beispiel Speck oder Salzkartoffeln. Auch Brot ist für Vögel weniger gut geeignet, da es im Magen aufquellen kann. Vorsicht auch bei Knödeln mit Plastiknetzen – darin können Vögel hängen bleiben. So kann der gut gemeinte Snack hier zur Verletzungsgefahr werden.

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