Diesel-Affäre: Wenn die Stilllegung droht

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Als Folge der Diesel-Affäre sollen VW-Kunden ihre Fahrzeuge nachrüsten lassen. Auf mögliche negative Folgen für Motor und Leistung will der Konzern aber keine Garantie geben. Das Problem: Wer sich weigert, riskiert die Stilllegung.

Beitragslänge:
3 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 06.11.2018, 19:25

Wer vom Dieselskandal betroffen ist, kann sich gegen Autohersteller oder Händler wehren. Grundsätzlich kann ein Mangel beim Händler nur zwei Jahre ab Übergabe des Wagens geltend gemacht werden. Sonst ist der Anspruch eigentlich verjährt. Christoph Herrmann, Rechtsexperte der Stiftung Warentest sagt aber dazu: "VW hat seinen Händlern allerdings empfohlen auf die Verjährung wegen des VW Skandals bis Ende 2017 zu verzichten." Gegen die Hersteller verjähren die Ansprüche allerdings bis Ende 2018 (beispielsweise aus Deliktsrecht).

Können Rechtschutzversicherungen bei der Kostenübernahme helfen? Nach Angaben des Bundes der Versicherten müssen Versicherte über eine Verkehrsrechtschutzversicherung mit entsprechendem Baustein verfügen. Ist dem so, dann müssen die Versicherer laut BdV und einem Urteil des OLG Düsseldorf (Beschluss v. 21.9.2017 – 4 U 87/17) auch die finanzielle „Deckung gewähren“. Tipp: Verfügen Sie über eine entsprechende Rechtschutzversicherung, sollte/muss der beauftragte Fachanwalt bei der Versicherung prüfen, ob Kostendeckung gewährt wird oder nicht.

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