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Abgepacktes Weizenmischbrot im Test

Was ist drin an Zusatzstoffen und was schmeckt besser?

von Erik Hane

Die meisten kaufen ihr Brot im Supermarkt. Was steckt drin in Weizenmischbroten aus Discountern und Supermärkten? Lohnt es sich, etwas mehr Geld auszugeben? Oder ist billiges Weizenmischbrot genauso gut und lecker?

Beitragslänge:
9 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 05.08.2020

Die Deutschen lieben Brot. Rund 44 Kilogramm kauft der durchschnittliche Haushalt pro Jahr ein. Weit über 3.000 verschiedene Brotsorten gibt es hierzulande.

Die meisten kaufen ihr Brot nicht beim Bäcker, sondern im Supermarkt. Nur ein Drittel der verkauften Brote werden beim Bäcker gekauft. Ein Weizenmischbrot muss mindestens 51 Prozent Weizenanteil haben. Meist kaufen die Deutschen ihr Brot dagegen im Supermarkt. Welche Unterschiede gibt es im Weizenmischbrot? Im WISO-Test sind drei teure und drei billige Sorten, jeweils 500 Gramm schwer.

Die teuren Weizenmischbrote

  • Marktführer Harry Brot mit 1688 Unser Mildes durchschnittlich für 1,29 Euro
  • Lieken Urkorn Bauernmild durchschnittlich für 1,39 Euro
  • Unser Mildes von Rewe durchschnittlich für 1,39 Euro

Die billigen Weizenmischbrote

  • Kornmühle von Netto für 0,69 Euro
  • Gut und Günstig von Edeka für 0,79
  • Die Bäckerkrönung von Penny Markt für 0,69 Euro

Welche Zusatzstoffe sind im Brot?

Die Backwarenindustrie nutzt gerne Hilfsmittel für ihre Backwaren. Industriebrote kommen nicht mit wenigen Zutaten wie Bäckereien aus. Zum Beispiel werden gerne Emulgatoren in der Brotherstellung eingesetzt, um die Krume und die Konsistenz des Brotes zu beeinflussen.

Damit die Industriebrote immer gleich aussehen und schmecken, werden technische Enzyme beigefügt. Das sorgt für eine gute Feuchtigkeit im Brot. Laut Gesetz müssen Enzyme nicht auf die Zutatenliste. Selbst dann nicht, wenn sie mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden.

Auch Invertzuckersirup wird gerne in Industriebroten eingesetzt, um das Brot dunkler einzufärben. Bei dunklem Brot denken Verbraucher oft an Vollkornbrot. Das gilt als gesünder als helles Brot. Die Backindustrie trickst deshalb gerne mit der Farbe.

Labortest Weizenmischbrot auf Pestizide und Acrylamid

Alle sechs Weizenmischbrote lassen wir auf Pestizide untersuchen: In keiner der Proben wurden Pestizide nachgewiesen.

Acrylamid entsteht meist beim Backen. In hohen Konzentrationen ist es möglicherweise krebserregend und sollte deshalb vermieden werden. Der europäische Richtwert beträgt 50 Mikrogramm pro Kilogramm. Alle Brote bleiben darunter.

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