#service vom 29. Mai 2017

Verbraucher | WISO - #service vom 29. Mai 2017

Heute mit den Themen: BGH-Urteil zum Impfschutz, Test von Kühlboxen, Eigentumswohnung & Hartz 4 und Badegewässer im Check.

Beitragslänge:
2 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.05.2018, 19:25

Impfschutz geht vor

Impfen muss sein, auch wenn ein Elternteil dagegen ist. Damit hat der Bundesgerichtshof (Az.: XII ZB 157/16) im Streit zwischen getrennt lebenden Eltern den Impfschutz des Kindes höher gestellt als die Bedenken zu den Risiken. Solange es beim Kind keine speziellen Gesundheitsprobleme gibt, sollten Eltern den Vorgaben der Ständigen Impfkommission folgen.

Die empfiehlt eine Grundimmunisierung gegen Masern zum Beispiel schon im Alter von zwölf Monaten. Zur besseren Überwachung übertragbarer Krankheiten wird der Bundestag in dieser Woche noch ein Gesetz beraten. Danach sollen Kindergärten Eltern beim Gesundheitsamt melden, wenn sie die verpflichtende Impfberatung verweigern. Den Familien drohen Bußgelder bis zu 2.500 Euro.

Kühlboxen im Test

Auf der Fahrt in den Urlaub gehört zum Gepäck gerne auch eine Kühlbox. Und für Erfrischungen sorgt im Auto auch schon das günstigste Modell. Das zeigt ein Test der Gesellschaft für Technische Überwachung mit dem Auto Club Europa. Eindeutiger Sieger ist die Box von Mobicool, mit 48 Euro das preiswerteste Modell. Gleich gefolgt von der Dometic TropiCool, mit 199 Euro aber das teuerste Produkt. Auch die Boxen von Berger und Ezetil gehören zu den Empfehlenswerten und kosten nur 49,99 Euro. Alle Kühlboxen können sowohl mit 230 als auch mit 12 Volt betrieben werden. Den ganzen Test gibt´s beim Auto Club Europa (ACE).

Eigentumswohnung gegen Hartz-IV

Ist die Eigentumswohnung zu groß, müssen Hartz-IV-Empfänger ihre Wohnung verkaufen, sonst bekommen sie kein Geld mehr. Für eine Person sind laut Jobcenter maximal 80 Quadratmeter angemessen. Das Bundessozialgericht (Az.: B 14 AS 16/16 R) hat entschieden, dass das Recht auf ein staatliches Darlehen zum Lebensunterhalt verwirkt wird, wenn man sich nicht um den Verkauf einer unangemessen großen Wohnung bemüht. Schließlich müsse immer zuerst das Vermögen verwertet werden.

Dreckige Badeseen

Pünktlich zur Badesaison gibt das Umweltbundesamt grünes Licht für deutsche Badeseen – immerhin 98 Prozent erfüllen die Richtlinien der EU. In fünf Gewässern sollte man aber besser nicht baden gehen:

  • an der Ostsee bei Tremt,
  • in zwei Buchten am Dümmer See in Niedersachen,
  • in der Kocherbadebucht bei Künzelsau
  • und am Finsterroter See bei Wüstenrot.

Hier war das Wasser im letzten Jahr mit Krankheitserregern belastet. Kleiner Test: einfach bis zu den Knien ins Wasser gehen – wenn man die Füße nicht mehr sieht, sind zuviele Bakterien im Wasser! Den ganzen Bericht kann man sich im herunterladen.

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