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WISO vom 15. März 2021

von Kerstin Ripper

Astrazeneca-Impfung auch in Deutschland ausgesetzt; Nutzen Firmen Corona als Vorwand? - Gnadenlos und billig aus der Flaute; Stoffwindel oder Wegwerfwindel? - Die WISO-Windelchallenge; u.a.

23 min
23 min
15.03.2021
15.03.2021
UT
UT
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 15.03.2023

Verbrauchermeldungen der Woche

Giftige Weichmacher in Sportartikeln: Der B.U.N.D. (Bund für Umwelt und Naturschutz) warnt vor gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffen unter anderem in Hanteln, Springseile, Bademützen und Tennisbällen. Über 80 Fitnessprodukte wurden untersucht. 20 Produkte enthalten Substanzen, die nach der europäischen Chemikalienverordnung als besorgniserregend eingestuft werden. Und sieben Produkte hätten gar nicht verkauft werden dürfen. Sie enthalten die in der EU verbotenen Weichmacher DEHP (Di(2-ethylhexyl)-phthalat) oder DIBP (Diisobutylphthalat). Darunter ein Boxhandschuh sowie ein Pilates Airpad.

Die Tester empfehlen deswegen folgende Vorsichtsmaßnahmen:

  • Achten Sie auch beim Kauf von Sportartikeln auf Ökolabel wie beispielsweise den blauen Engel.
  • Vermeiden Sie Artikel aus Weich-PVC.
  • Geben Sie stark riechende Kunststoff-Artikel zurück.

Den ausführlichen Test finden Sie hier: global2000.at

Urteil für Käufer*innen von Immobilien

Käuferinnen und Käufer von Immobilien können auch zukünftig Schadenersatz für Mängel an ihrer Wohnung oder ihrem Haus anhand eines Kostenvoranschlags vom Verkäufer verlangen. Sie müssen dafür nicht selbst in Vorleistung treten. Eine Vorfinanzierung sei dem Käufer nicht zumutbar, so der Bundesgerichtshof in seinem aktuellen Urteil vom letzten Freitag (12.3.2021). Das ganze Urteil mit dem Aktenzeichen V ZR 33/19 finden Sie zum Nachlesen auf den Seiten des Bundesgerichtshofs.

Ob neue Eigentümer die Arbeiten tatsächlich ausführen lassen oder sich mit dem Mangel abfinden, spielt keine Rolle, so das Gericht. Im Fall aus Nordrhein-Westfalen muss der Verkäufer einer Wohnung knapp 8000 Euro an den Käufer zahlen – wegen Feuchtigkeit im Schlafzimmer.

Gefälschte Fragebögen zur neuen Grundrente

Die Deutsche Rentenversicherung warnt vor Trickbetrug! Mit gefälschten Fragebögen zur neuen Grundrente sollen Versicherte ihre sensiblen Daten wie den Zugang zu Bankverbindungen Preis geben.

Die Rentenversicherung betont, dass kein Antrag auf Grundrente gestellt werden muss! Der Anspruch wird automatisch geprüft und auch die Auszahlung verläuft automatisch.

Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie bei der Deutschen Rentenversicherung an – die Service-Nummer 0800 1000 4800 ist kostenlos.

Falsche Microsoft-Anrufe

Die Verbraucherzentrale warnt vor falschen Microsoft-Anrufen. Unter dem Vorwand einer Fernwartung wollen Betrügerinnen und Betrüger eine Schadsoftware installieren, um so Zugriff auf die Rechner der Angerufenen zu erhalten.

Der Konzern führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Telefonate durch. Wenn Sie einen Anruf von vermeintlichen Microsoft-Mitarbeitern erhalten, legen Sie sofort auf und melden Sie in jedem Fall den Betrugsversuch und die Telefonnummer bei der Polizei und der Bundesnetzagentur. Sie können den Betrugsversuch auch zusätzlich an Microsoft melden.

Wenn Sie Opfer eines falschen Microsoft-Anrufers geworden sind, trennen Sie Ihren Rechner vom Internet, lassen Sie das Gerät von Expert*innen prüfen und – ändern Sie sicherheitshalber anschließend alle Passwörter und Zugangsdaten.  Weitere Tipps geben die Verbraucherzentralen.

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