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WISO vom 7. Dezember 2020

Verlierer in der Corona-Krise - Entlassungswelle bei Minijobbern; Neues Urteil für Crowdworker - Erstmals Arbeitnehmerrechte; Mit einem Tresorknacker unterwegs - Vermeintliche Sicherheit; u.a.

40 min
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07.12.2020
07.12.2020
UT
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Video verfügbar bis 07.12.2022

Verbrauchermeldungen der Woche

Sparverträge prüfen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) empfiehlt Verbraucherinnen und Verbrauchern dringend ihre Prämiensparverträge sorgfältig zu prüfen! Viele ältere Sparverträge, die bei Banken und Sparkassen abgeschlossen wurden, enthalten Zinsanpassungsklauseln, die laut Bundesgerichtshof (BGH) seit 2004 unwirksam sind. Unter anderem geht es um einseitige Kündigungen der Banken – die damit hohe Zinsenzahlungen umgehen wollen.

Laut Verbraucherzentralen sind u.a. Sparverträge und Riester Banksparpläne mit folgenden Namen betroffen:

  • "Bonusplan" (Volks- und Raiffeisenbank)
  • "Prämiensparen flexibel" (Sparkasse)
  • "VorsorgePlus" (Sparkasse)
  • "Vorsorgesparen" (Sparkasse)
  • "Vermögensplan" (Sparkasse)
  • "VRZukunft" (Volks- und Raiffeisenbank)
  • "Vorsorgeplan" (Sparkasse)
  • "Scala" (Sparkasse)

Auf den Seiten der Verbraucherzentralen finden Sie eine Liste mit den betroffenen Banken. Lassen Sie die Zinsen nachrechnen und fordern Sie Ihr Geld ein.  Nutzen Sie dafür den Musterbrief der Verbraucherzentralen. Zudem haben Sie auch die Möglichkeit sich einer Sammelklage anzuschließen.

Auslandsstudium als Werbungskosten

Studierende können Kosten für ein Auslandsstudium als Werbungskosten geltend machen. So der Bundesfinanzhof in seinem aktuellen Urteil vom 3.12.2020 mit dem Aktenzeichen VI R 3/18.

Im konkreten Fall musste eine Studentin im Rahmen ihres Zweitstudiums an einer deutschen Fachhochschule sowohl ein Auslandssemester als auch ein Auslandspraktikum absolvieren. Das zuständige Finanzamt hatte den Mehraufwand für Unterkunft und Verpflegung nicht anerkannt. Der Bundesfinanzhof gab der Studentin nun Recht. Achtung! Von diesem Urteil profitieren nur Studierende, die bereits eine erste Ausbildung nachweisen können.

Lebensmittel-Rückruf

LIDL ruft abgepackten Räucherfisch wg. Listerienbefall zurück. Betroffen sind Nautica Regenbogen Forellenfilets NATUR und PFEFFER in der Packungsgröße 125 Gramm mit dem Identitätskennzeichen DK 4566 EG. lebensmittelwarnung.de

Listerien können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen. Vom Verzehr wird dringend abgeraten. Das Produkt kann in allen LIDL-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet - auch ohne Vorlage eines Belegs.

Flixbus fährt wieder

Trotz des verlängerten Teil-Lockdowns fahren Flixbusse nächste Woche wieder. Tickets für den Reise-Zeitraum vom 17. Dezember bis 11. Januar können ab sofort gebucht werden – meldet Flixbus beim Nachrichtendienst twitter.

Allerdings mehren sich bei Social Media Kommentare mit Beschwerden über gestiegene Preise und verzögerte Erstattungen von nicht eingelösten Tickets.

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