Albtraum Atombombe - 70 Jahre und kein Ende?

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Harald Lesch zeigt, wie die Menschheit schon mehrere Male haarscharf an einer Atombombenkatastrophe vorbeigeschrammt ist. Ist die Gefahr gebannt?

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Und welches Risiko geht von über 50 verlorenen Nuklearsprengsätzen heute noch aus? Vor 70 Jahren verändert der Abwurf der Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki die Welt.

Als norwegische Forscher am 25. Januar 1995 eine Wetterrakete in den Himmel schießen, bringen sie unbeabsichtigt die Welt an den Rand eines Atomkriegs. Der Fehlalarm ist eines von mehreren Beispielen dafür, dass die Menschheit auch nach dem Ende des Kalten Krieges jederzeit in einen Atomkrieg schlittern kann. Denn bis heute sind permanent Atomraketen in Alarmbereitschaft. Die neun Atommächte des Planeten sind im Besitz von über 17 000 Bomben. Sogar in Deutschland sind 20 dieser Kernwaffen stationiert.

Doch weitere Nationen streben nach einem Platz unter den Atommächten, darunter Nordkorea. Welche Voraussetzungen erfordert der Bau einer nuklearen Bombe? Und wie lässt sich nachweisen, welches Potential die angebliche Atombombe von Nordkorea hat?

Mit der Detonation einer Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 und drei Tage später über Nagasaki begann ein gigantisches Wettrüsten.

In mehr als 2000 Atomtests wurden Technik und Sprengkraft auf die Probe gestellt.
Unter strengster Geheimhaltung arbeiteten Wissenschaftler und Militärs an der Perfektionierung. In Hollywood entstand ein Filmstudio, das im Verborgenen mehr als 500 Kilometer Film belichtete – vom Verlauf der Tests. Hier arbeiteten 250 Filmschaffende allein zu dem Zweck, die gewaltigen Detonationen in allen Details und mit neuer Technik zu verewigen.

Harald Lesch beleuchtet, wie präsent das Schreckgespenst der nuklearen Bedrohung noch heute ist.

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