Begegnungen im Universum

Was ist Fantasie - was Wissenschaft?

Wissen | Leschs Kosmos - Begegnungen im Universum

Harald Lesch erklärt, was Ökologie mit Außerirdischen - und selbstverständlich auch mit der Menschheit - zu tun hat.

Beitragslänge:
9 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 19.01.2018, 00:00

Die Milchstraße hat Milliarden Sonnen und ist nur eine von Milliarden Galaxien im Universum. Die Chancen auf zahlreiche erdähnliche Planeten sind deshalb groß. Aber könnte es dort außerirdische Wesen geben? Wenn ja, wie kommen wir von der Erde dorthin, und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Außerirdische uns jemals finden? Diese Fragen finden zunehmend das Interesse der Wissenschaft.  

Harald Lesch nimmt den Zuschauer mit in ein belebtes Universum und durch unmögliche Zeitsprünge. Ganz nebenbei klärt er die Frage, ob wir uns freuen dürften, sollte tatsächlich einmal ein fremdes Raumschiff vor der Erde parken.

Sind wir allein im Universum?

Komet rast auf Ere zu
Kam erstes Leben durch einen Komet auf die Erde?

Über 300 Milliarden weitere Sonnen mit unzähligen Planeten gibt es alleine in unserer Galaxie. Im ganzen Universum existieren mehr als 200 Milliarden andere Galaxien. Selbst wenn die große Mehrzahl dieser Orte lebensfeindlich wäre, so blieben immer noch genügend Möglichkeiten für Leben im Universum. Aber wie kann Leben überhaupt entstehen? Theorien darüber gibt es viele.

Vielleicht haben wir ja vor langer Zeit schon Besuch von Außerirdischen bekommen. Die Theorie dazu sieht so aus: Die Bausteine des Lebens sind im Eis von Kometen durch das Universum gereist. Die extrem tiefen Temperaturen im Weltall haben die Fracht für Jahrmillionen konserviert. Kurz nach der Entstehung der Erde ist ein solcher Komet bei uns eingeschlagen. In der Atmosphäre schmolz nur die äußere Schicht der Kometenhülle. Wurde er ausreichend abgebremst, konnten seine Passagiere den Einschlag überstehen. Nun kommt es darauf an, wo die Fracht gelandet ist. Sind die Bedingungen lebensfreundlich, also vor allem warm und feucht, so könnte ein einziger Komet einen ganzen Planet mit Leben infizieren. Eine köstliche Vorstellung: Wir Erdlinge sind von Geburt Außerirdische!

Dreibeinige Vieräuger oder einäugige Tausendfüßler?

Längst sind Außerirdische auch Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen. Doch würden wir fremdes Leben überhaupt erkennen, wenn es vor uns stünde? In der

Fantasie sind Geschöpfe aus Gas auf Riesenplaneten wie Jupiter oder kälteresistente Wesen auf Eisplaneten möglich.

Für eine wissenschaftliche Betrachtung müssen wir uns aber an dem Leben orientieren, das bisher im Universum gefunden wurde: das Leben auf der Erde. Hier finden wir zahlreiche Hinweise, welche Wesen wir in fremden Welten antreffen könnten, je nach den Bedingungen vor Ort.

Zurück in die Zukunft

In Spielfilmen werden Zeitmaschinen gerne als eine energiehungrige Konstruktionen dargestellt. Der Apparat erzeugt einen Tunnel durch die Zeit. Ein Wurmloch, eine Abkürzung in die Zukunft. Ein „Held“, ein Zeitreisender tritt auf, getrieben von einer Mischung aus wissenschaftlicher Neugier und Abenteuerlust. Hoffentlich besitzt er eine geeignete Schutzausrüstung, denn wer weiß, was er finden wird.

Zeitreisende gehen das Risiko ein, in einer Zukunft zu landen, die sie lieber nicht kennengelernt hätten. Denn egal ob die neue Zeit ihnen gefällt oder nicht: Sie werden in Ihr gefangen sein. Prinzipiell erlaubt es die Physik in der Zeit zu reisen - so lange es in die Zukunft geht. Will man wieder zurück, gibt es ein Problem. Reisen in die Vergangenheit verbieten nicht nur die Naturgesetze. Sie führen auch zu unüberwindbaren Widersprüchen.

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