Buchtipps zur Sendung

Empfehlungen der Redaktion

Warum träumen wir? Wie findet man zu einem gesunden Schlaf und haben Sie schon mal etwas über den sogenannten SQ gehört? Wir haben Ihnen ein paar interessante Bücher zum Thema Schlaf herausgesucht.

Buchtipps
Buchtipps Quelle: ZDF,imago

Petra Gehring

Traum und Wirklichkeit

Zur Geschichte einer Unterscheidung
Campus Verlag
August 2008, 280 Seiten
ISBN: 978-3593387352


Schon immer haben die Menschen geträumt und schon immer haben sie sich Gedanken über das Geträumte gemacht. Die Autorin Petra Gehring, Professorin für Theoretische Philosophie an der Technischen Universität Darmstadt, nimmt den Unterschied zwischen Traum und Wirklichkeit von der Antike bis in die heutige Zeit unter die Lupe; über das Mittelalter, die Zeit der Aufklärung bis in die moderne Gehirnforschung. Sokrates, Platon, Descartes, Kant oder Freud, jeder hatte eigene Theorien, wie sich die Wahrnehmung im Träumen und im Wachen unterscheiden. Wer sich auf die philosophische Betrachtungsweise einlässt, erlebt eine spannende Reise durch die Jahrhunderte und kann selbst entscheiden - was ist "geträumt", was ist ¿"wirklich" oder sprengt der Traum unsere Vorstellung von Wirklichkeit?

Thea Herold, Ingo Fietze

Der Schlafquotient

Gute Nächte, Wache Tage
Hoffmann und Campe Verlag
August 2006, 320 Seiten
ISBN: 978-3455500073


Auf die Frage nach ihrem IQ, also dem Intelligenzquotienten, können mittlerweile die meisten Menschen eine Antwort geben. Doch wie steht es um den "SQ", den Schlafquotienten. Das Autorenteam Thea Herold, Journalistin und Ingo Fietze, Schlafmediziner, definieren den "SQ" unter anderem über: die Zeit, die wir uns zum Schlafen gönnen, das Wissen um den Schlaf und individuelle Gewohnheiten zur Pflege des Schlafs. Ohne in den Ratgebercharakter zu verfallen, gibt das Buch wertvolle Tipps, um sich "gesund zu schlafen" und dem Schlaf wieder seine wohlverdiente Bedeutung zurückzugeben. Beispielhafte Anekdoten aus dem täglichen Leben machen das Buch zu einem Lese- und Lernvergnügen zugleich. Im Anhang findet sich eine Checkliste zur Bestimmung des persönlichen "SQ" und eine Anleitung zu einer Schlafkur mit Ruheregeln für Tag und Nacht.

Michael Schredl

Traum

UTB Uni-Taschenbücher
April 2008, 109 Seiten
ISBN: 978-3825230050


Dieses kompakte Büchlein führt den Leser ein in die Welt der Träume - aus wissenschaftlicher Sicht. Mit zahlreichen Tabellen, farblich hervorgehobenen Zusammenfassungen und Definitionen und einer übersichtlichen Kapitelaufteilung werden die Ergebnisse der modernen Traumforschung zusammengefasst. Der Autor Michael Schredl, Psychologe und Leiter eines Schlaflabors, schafft es so, die wichtigsten Fragen zu beantworten: Warum erinnern wir uns so selten an Träume? Was passiert im Körper, wenn wir träumen? Wie wirken sich unsere Erlebnisse am Tag auf die nächtlichen Träume aus? Im Anhang finden sich ein Glossar, in dem die wichtigsten Fachbegriffe erläutert werden, sowie eine ausführliche Literaturliste.

Wiegand, von Spreti, Förstl

Schlaf & Traum

Neurobiologie, Psychologie, Therapie
Schattauer Verlag
Februar 2006, 288 Seiten
ISBN: 978-3794523863


Die Autoren Michael H. Wiegand, Diplom-Psychologe, Flora von Spreti, Kunsttherapeutin, und Hans Fürstl, Facharzt für Psychiatrie,geben einen Überblick von der Historie bis zu neuen neurobiologischen Erkenntnissen über Schlaf und Traum. Zahlreiche Beiträge anderer Autoren behandeln unter anderem Albträume, Träumen im Alter oder die Bedeutung des Traums für Kunst und Musik. Über 80 Tabellen und Abbildungen sowie Fallbeispiele und Traumberichte aus der Praxis machen das Buch für Laien interessant und sehr gut verständlich, bieten aber auch viel Material für Psychologen, Kunst- und Psychotherapeuten.

Wolfgang Leuschner

Einschlafen und Traumbildung

Psychoanalytische Studie zur Struktur und Funktion des Ichs und des Körperbildes im Schlaf
Brandes & Apsel Verlag
Januar 2011, 191 Seiten
ISBN: 978-3860996959


Ein wenig Vorwissen rund um Psychologie und psychoanalytische Theorien ist für die Lektüre dieses Buches von Vorteil, da die Fachbegriffe leider kaum erklärt werden und kein Glossar vorhanden ist. Trotzdem schafft es der Autor durch seinen angenehmen und stellenweise erzählerischen Schreibstil, auch Laien einen Überblick über die verschiedenen Theorien zum Einschlafen und zur Traumbildung zu geben. Eigene Traumberichte sowie Berichte anderer Berufskollegen lockern die Theorieteile zusätzlich auf und regen an, seine eigenen Träume zu hinterfragen. Der Autor Wolfgang Leuschner ist Psychoanalytiker und Arzt für Psychiatrie. Er war Mitarbeiter am Sigmund-Freud-Institut und Leiter eines Labors für psychoanalytisch orientierte experimentelle Traum- und Wahrnehmungsforschung.

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