Der Klima-Lügen-Check

"Leschs Kosmos: Der Klima-Lügen-Check": Ein Eisbär liegt am Boden und reckt seine Nase in die Luft.

Wissen | Leschs Kosmos - Der Klima-Lügen-Check

Klimawandel gibt es nicht, behaupten die Skeptiker. Schmelzende Gletscher, Sturmfluten und Dürre – alles natürliche Schwankungen? Harald Lesch trennt Fakten von Fiktion.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFinfo, 21.12.2016, 17:45 - 18:15
Verfügbarkeit:
Video verfügbar ab 07.01.2017, 10:00
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2015
Altersbeschränkung:
Freigegeben ab 6 Jahren

Fotos von abgemagerten Eisbären gehen um die Welt - ist der Klimawandel wirklich daran schuld? Welche Rolle spielt die Sonnenaktivität bei der Erderwärmung tatsächlich? Prof. Harald Lesch stellt die Argumente der Klimaskeptiker auf den Prüfstand.

"Der letzte Winter war doch kalt", "Wissenschaftler können ja nicht einmal das Wetter vier Wochen zuverlässig voraussagen", "Der Klimawandel betrifft uns nicht" - die Zweifel am Klimawandel und dessen Folgen sind weit verbreitet. Durch die vielen Klima-Faktoren haben Forscher es schwer mit ihren Prognosen. Und müssen manchmal sogar für unumstößlich gehaltene Überzeugungen revidieren.

Harald Lesch bringt die Fakten, die selbst Klimaskeptiker nicht leugnen oder ignorieren können. Die Schmelzgeschwindigkeit der Gletscher in der Westantarktis hat sich im vergangenen Jahrzehnt verdreifacht, und große Festlandeisplatten drohen abzuschmelzen. Global betrachtet werden die rund 160 000 Gletscher immer kleiner. Der Meeresspiegel steigt im Weltmittel schon jetzt um drei Millimeter pro Jahr. Das scheint nicht viel zu sein, doch in manchen Regionen könnte er bis zu vier Meter ansteigen. New York musste während des Sturms Katrina schmerzvoll erfahren, dass schon 30 Zentimeter einen großen Unterschied machen.

Nicht ohne Grund war der Anstieg des Meeresspiegels auch eines der großen Themen bei der Weltklimakonferenz in Paris im November 2015, für die sich Papst Franziskus und US-Präsident Obama besonders engagierten. Das größte Klima-Risiko bleibt der weltweite Ausstoß von C02. Wenn die Entwicklung so weiter geht, sind wir laut neuester Forschung nur 30 Jahre entfernt von einem "Point of no Return".

Immer mehr Menschen sind von den direkten Folgen des Klimawandels betroffen: Die Dürre in Kalifornien und die Bedrohung der Küstenstädte durch Stürme und Fluten werden immer größer und sind schon heute Realität. In Europa haben wir zum Teil schon jetzt Probleme, unsere Kernkraftwerke zu kühlen.

"Wir können eh nichts gegen den Klimawandel tun", ist der Spruch, den man dann häufig zu hören bekommt. Dabei gibt es durchaus Beispiele dafür, dass menschliches Handeln etwas bewirken kann, wenn alle an einem Strang ziehen.

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