Die Stimme von Mutter Erde

Harald Lesch und Anka Zink im Wortduell bei Abenteuer Forschung

Schon zweimal hat sie Harald Lesch und dem Wissenschaftsmagazin Abenteuer Forschung die Ehre erwiesen. Auch dieses Jahr hat sie sich zum Gespräch eingefunden, um ihre Sicht auf die Dinge mit den Menschen zu teilen: Mutter Erde. Und wieder leiht die Kabarettistin Anka Zink unserem Heimatplaneten ihre Stimme. Hinter den Kulissen sprach sie mit uns über ihre naturgewaltige Rolle.

Anka Zink
Anka Zink übernahm die Sprecherrolle der Mutter Erde.

zdf.de: Frau Zink, Sie sprechen nun zum dritten Mal den Part von Mutter Erde. Was gefällt Ihnen an der Rolle?

Zink: Mir gefällt die Möglichkeit, unabhängig von moralischen oder politischen Einschränkungen die natürliche Rolle von Mutter Erde zu spielen. Sie macht, was sie will und was sie kann. Die Veränderungen, die auf ihr stattfinden, spricht sie aus ihrer Perspektive an.

zdf.de: Womit trifft Mutter Erde, die das Treiben der Menschen ja oft sehr kritisch beurteilt, Ihrer Meinung nach am meisten ins Schwarze?

Zink: Vor allem mit ihrer Einschätzung der Klimakonferenzen. Und auch mit ihrer „Selber-schuld-Haltung“ zum Thema Müll im Weltraum.

zdf.de: Was war für Sie persönlich von den Ereignissen, die in der Sendung zur Sprache kommen, das bedeutendste, was hat Sie am meisten betroffen oder berührt?

Zink: Schwierig zu sagen … Mich persönlich hat die New-York-Geschichte mit dem Wirbelsturm Sandy sehr beschäftigt. Ich habe ja eine recht innige Beziehung zu der Stadt, und ich dachte, nun kommt sie auch langsam in die Jahre – es ist ja eine zwar moderne, aber doch alte Weltstadt mit ihren hundert Jahre alten Wasserrohren und ihrer Infrastruktur.

zdf.de: Das Interview mit der Erde ist etwas anders als die sonstigen Sendungen von Abenteuer Forschung. Ist das vielleicht ein gutes Konzept, um noch mehr Zuschauer zu erreichen?

Zink: Wer sich für Technik und Naturwissenschaften interessiert, guckt die entsprechenden Sendungen. Wenn man sich aber nicht so dafür interessiert, kann ich mir vorstellen, dass man bei einer solchen Sendung eher mal hängen bleibt. Das ist quasi eine Blockbuster-Ausstattung für ein Forschungsthema!

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