Im Bann der Meere

Das neue Wissen aus der Tiefe

Das Meer fasziniert uns und macht uns gleichzeitig Angst. Wir sind abhängig vom Meer, beuten die Schätze aus, an die wir heute schon gelangen können und streben nach denen, die noch in den Tiefen verborgen sind. Wie wichtig die Meere für das Leben auf unserem Planeten sind, erkennen wir erst, seitdem Forscher immer tiefer in die Welt der Ozeane eintauchen.

Abenteuer Forschung - Im Bann der Meere Quelle: ZDF

Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen machen sich auf, mehr über die unbekannte Welt der Ozeane herauszufinden: über das Leben im Meer, über die noch verborgenen Ressourcen und über die Ozeane als wichtige "Mitspieler" im Klimageschehen.

Faszinierender Artenreichtum

Leuchtende Qualle, Tiefsee Quelle: ,ZDF


Bis über 10.000 Meter geht es hinab in ein dunkles, kaltes und noch weitgehend unbekanntes Reich. Mythen erzählen von Seeungeheuern, die ein Schiff mit Mann und Maus verschlingen können. Tatsächlich begegnen Forscher in der lebensfeindlichen Tiefe seltsamen Kreaturen mit faszinierenden Überlebensstrategien. Experten schätzen, dass es bis zu 30 Millionen verschiedene Arten in den Meeren geben könnte.

Viele Tiere, die die Weltmeere durchziehen, wandern im Verborgenen mit den Meeresströmungen. Mit High-Tech Tauchrobotern verfolgen Wissenschaftler ihre Spuren. Es geht um eine Bestandsaufnahme, bevor manche Arten unwiederbringlich verloren sind. Das neue Wissen kann Grundlage sein für eine nachhaltige Nutzung der Ozeane.

Fischschwarm, Tiefsee Quelle: ZDF

Rätselhaftes Zusammenspiel

Die Meere spielen auch eine wichtige Rolle im Klimageschehen, doch die Zusammenhänge geben noch Rätsel auf. Will man Vorhersagen über künftige Entwicklungen machen, müssen die Forscher noch mehr über das Zusammenspiel zwischen den Ozeanen und der Atomsphäre herausfinden.


Einige Forscher, die die Meeresströmungen studieren, prognostizieren nach den steigenden Durchschnittstemperaturen der letzten Jahre nun eine Wetterperiode mit sinkenden Temperaturen. Andere dagegen behaupten das Gegenteil. Weitere Forschungen sind dringend notwendig, um genauere Vorhersagen treffen zu können.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet