Ölwechsel!

Aufbruch in ein neues Energiezeitalter

Bald, so warnen Forscher, wird die Ära des Erdöls vorüber sein. Einige Wissenschaftler glauben, dass die förderbare Ölmenge schon heute ihren Höhepunkt überschritten hat. Gleichzeitig wird der Hunger nach Energie weltweit immer größer. Vor allem in China und Indien wird sich der Bedarf an Primärenergie in den nächsten zwanzig Jahren voraussichtlich verdoppeln. Ist die Energiewende dennoch zu schaffen? Lässt sich eine zukunftssichere Energieversorgung mit Umwelt- und Klimaschutzzielen vereinbaren?

Der Wettlauf um die letzten Ölvorkommen hat begonnen. Unberührte Ölfelder werden nur noch in der Arktis und in einigen Tiefseegebieten vermutet. Doch die Förderung der Vorkommen aus dem Meeresboden in Tausenden Metern Tiefe ist teuer und birgt unkalkulierbare Risiken.

Unerschöpfliche Sonnenenergie


Vor diesem Hintergrund erscheint ein bisher nicht gefördertes Ölvorkommen im Untergrund Südamerikas wie eine Verheißung. Es liegt unter dem Yasuní-Nationalpark im Nordosten Ecuadors, dem vermutlich artenreichsten Regenwald der Welt und UN-Biosphärenreservat seit 1989. Durch eine außergewöhnliche Forderung wurde dieses Gebiet schlagartig bekannt: Die reichen Länder sollen Ecuador dafür bezahlen, dass die unter dem Regenwald schlummernden Erdölvorräte nicht gefördert werden. Eine entscheidende Frage: Was ist uns der Erhalt der Natur tatsächlich wert, und wie abhängig sind wir von der Ausbeutung auch der letzten Rohstoffressourcen? mehr ...


Warum eigentlich suchen wir ständig nach neuen Energiequellen? Das Universum steckt schließlich voller Energie, und zwar von Anfang an: Seit Milliarden Jahren spendet die Sonne Energie im Überfluss für die Bewohner unseres Planeten. Ihr ist die Entwicklung des Lebens auf der Erde zu verdanken: eine unerschöpfliche, frei verfügbare Energiequelle. Aber wie lässt sie sich anzapfen? Die Vision Wirklichkeit werden zu lassen, ist das Ziel der Desertec-Initiative. Riesige Felder von Parabolspiegeln sollen die starke Sonneneinstrahlung in der Wüste Nordafrikas zur Stromerzeugung nutzen. mehr ...

Erneuerbare Energien im Fokus


Hierzulande werden Sonnen- und Windkraft gefördert. Doch beide Energieformen sind wetterabhängig. Starke Schwankungen bedrohen die Stabilität des Stromnetzes und die Versorgungssicherheit. Stromspeicher würden Abhilfe schaffen. Nach einem neuen Konzept könnten ausgerechnet ausgediente Kohlebergwerke in die Bresche springen. Die beim Kohleabbau entstandenen Höhenunterschiede ließen sich für den Bau moderner Pumpspeicherkraftwerke nutzen. mehr ...

Eine klimaschonende Alternative zu Öl und Kohle sehen Experten in modernen Gaskraftwerken. Doch auch die Vorkommen an Erdgas sind begrenzt. Nun rückt eine neue Quelle in den Fokus der Wissenschaft: Schiefergas. Es lagert in riesigen Gesteinsformationen auf allen Kontinenten. Welche Perspektiven eröffnet die neue Gasquelle? Kann ihre Erschließung dem Klima eine Verschnaufpause verschaffen?

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