Spekulationen um UFOs

Gibt es fliegende Untertassen?

Fantasie und Sensationslust lassen die Menschen gerne an die Existenz von fliegenden Untertassen mit geheimnisvollen Außerirdischen glauben. Seit etwa einem halben Jahrhundert gibt es immer wieder UFO-Sichtungen rund um den Erdball. Meldungen über unbekannte Phänomene am Himmel, von denen niemand weiß, was dahintersteckt - oder fast niemand.

Ufo
Ein unbekanntes Flugobjekt. Quelle: ZDF

Am häufigsten werden UFOs im Südwesten der USA, über der Wüste von New Mexico, gesehen. 1947 beginnt der UFO-Hype. Die amerikanische Air Force berichtet über abgestürzte Aliens samt Raumschiff bei Roswell. Die Meldung rast um die Welt. Zwar dementiert das Militär später, doch das lässt den Mythos von Aliens und UFOs erst recht wachsen.

Unbekannte Phänomene

Seit damals gilt das Thema Außerirdische beim Militär als absolut geheim. Doch still und leise sammeln sie jede Meldung. Während der folgenden 30 Jahre steigen die UFO-Sichtungen in die Zehntausende. Besonders in den USA sehen Menschen viele Phänomene am Himmel, die sie nicht verstehen.


Die spätere Auswertung der lange geheim gehaltenen Zahlen zeigt, dass die Sichtungen ab etwa 1980 wieder abnehmen. Dabei fällt auf, dass das in etwa mit dem Ende des Kalten Krieges zusammenfällt. Bis dahin entwickelten Russland und die USA unter Hochdruck neue Waffen: Zufall?

Was steckt dahinter?

Ein Forschungszentrum der US Air Force liegt in der Wüste in New Mexico. Lange unter Verschluss gehaltene Filme zeigen jetzt, dass schon in den 1940er-Jahren futuristische Flugobjekte am Himmel unterwegs waren. Es handelt sich dabei um neue Raketen, die in der Luft gezündet wurden und dort Spuren hinterließen.


Während der letzten Jahre geöffnete UFO-Akten der USA, Englands und Frankreichs lassen erkennen, dass das, was die Menschen beobachteten, und die Wirklichkeit nicht weit auseinanderliegen. Die USA entwickelten über zehn Jahre eine eigene fliegende Untertasse. Allerdings mit mäßigem Erfolg.

Eine fliegende Untertasse - von den Amerikanern entwickelt.
UFO US Army Text 3 Quelle: ZDF

Die Aliens von Roswell

Leuchtende Punkte Am Himmel.
Punkte am Himmel Text 3 Quelle: ZDF


Und was passierte 1947 in Roswell wirklich? Es wurden helle Punkte beobachtet, Überreste eines Raumschiffs gefunden, und es hieß, Aliens seien vom Himmel gefallen. Tatsächlich fanden zu dieser Zeit sehr viele geheime Forschungen des US-Militärs statt. In geheimen Messmissionen stiegen Wetterballons bis in Höhen von etwa 30 Kilometer auf. Für meteorologische Untersuchungen nutzten sie skurrile Messsonden, die an gleißend hellen Ballons schwebten. Das könnte die hellen Punkte erklären.

Ein Wetterballon.
Wetterballon, Text 3 Quelle: ZDF

Aus 30 Kilometern Höhe warfen die Forscher alles Mögliche ab: Sogar drehende flache Teller, die zischend mit Überschallgeschwindigkeit der Erde entgegenrasten. Und hinter den vermeintlichen vom Himmel gefallenen Aliens steckten Dummys. Auch sie wurden häufig abgeworfen. Zur Vorbereitung von Fallschirmsprüngen aus dieser Höhe. Auch das war übrigens ein streng gehütetes Militärprogramm.

Der Mythos UFO schrumpft immer mehr. Wird heute ein UFO gesichtet, handelt es sich fast immer um recht harmlose chinesische Partyballons.

Weiter mit: Teufelsregion Bermudadreieck

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet