Strahlende Aussichten

Die Kraft des Atoms

Strahlt bereits der Matjes? Wird das nächste Sushi-Röllchen unser Erbgut verändern? Und welche nuklearen Kräfte stecken in einem Fischstäbchen? Immer wieder hat die unbeabsichtigte Freisetzung von Radioaktivität die Alarmglocken von Verbrauchern schrillen lassen: Was gelangte in die Natur, was davon in unsere Nahrungsmittel?

Japan: nach dem Reaktorunfall wird die radioaktivität gemessen
Japan: nach dem Reaktorunfall wird die radioaktivität gemessen Quelle: dpa

Welche Risiken birgt die Atomkraft, birgt radioaktive Strahlung wirklich? In Abenteuer Forschung geht Harald Lesch diesen Fragen auf den Grund und erklärt welches Risiko in der Kraft des Atoms steckt.

Radioaktivität im Ozean

Ein Thunfischschwarm
thunfische im Wasser Text 1 Quelle: ,dpa

Durch Explosionen am 11. März 2011 in Fukushima gelangt Radioaktivität in die Luft und ins Meer. Um noch Schlimmeres zu verhindern muss der Betreiber Tepco die beschädigten Reaktoren kühlen. Das Wasser wird dabei radioaktiv verseucht.

In der Anlage haben sich schon weit über 100.000 Tonnen verseuchtes Wasser angesammelt, das entspricht etwa 40 Schwimmbecken. Die Rückhaltekapazitäten werden knapp. Kommt dann die nächste Katastrophe? Wird die Radioaktivität dadurch zum globalen Problem?mehr ...

Wie riskant ist Radioaktive Belastung?

Radioaktive Wolke nach Reaktorunfall in Tschernobyl
Radioaktive Wolke Tschernobyl Text 2 Quelle: ZDF

Radioaktive Strahlung ist Teil der Natur. Alles Leben hat sich unter ihrem Einfluss entwickelt. Das heißt aber nicht, dass natürliche Radioaktivität ungefährlich ist. Das strahlende Gas Radon beispielsweise kann durchaus schädlich für den Menschen sein.

Zusätzlich zur natürlichen Strahlenbelastung ist in den letzten Jahrzehnten "menschengemachte" radioaktive Strahlung freigesetzt worden, etwa durch Atombombentests oder Reaktorunfälle. Wie wirken sich diese Strahlenbelastungen auf die Umwelt aus? mehr ...

Langzeitfolgen der Verseuchung

Merssgerät für Radioaktivität
Geigerzähler Text 3

Die Region Fukushima war vor dem Unglück vor allem als Obst- und Gemüseanbauregion bekannt. Der Tsunami hat die Anbauflächen zerstört, die ausgetretene Radioaktivität durch das Reaktorunglück hat sie für Jahrzehnte unbrauchbar gemacht. Ein weiterer Schicksalsschlag für Japan. Zumal der Inselstaat nur 14 Prozent an landwirtschaftlicher Nutzflächen hat und das Hauptnahrungsmittel Reis besonders anfällig ist, radioaktive Elemente aufzunehmen.

Forscher blicken nach Tschernobyl, wo die betroffene Region nach 25 Jahren immer noch verseucht, eine landwirtschaftliche Nutzung nicht erlaubt ist. Kann ein radioaktiv verseuchtes Gebiet irgendwann wieder besiedelt werden? mehr ...

Wohin mit dem strahlenden Abfall?

AKW
AKW Text 4 Quelle: dpa

Kernkraftwerke standen einmal für den industriellen Fortschritt. Seit den 1960er-Jahren wurden insgesamt 37 Kraftwerke in Deutschland gebaut. In Zeiten von knapp werdenden Rohstoffen versprach die Kernenergie billige und auf den ersten Blick umweltfreundliche Energiegewinnung, fernab von Kohle und Öl.

Doch nach der ersten Euphorie kommt schnell die Frage auf, wohin mit dem Atommüll? Die Endlagerfrage ist weltweit noch nicht gelöst und wird zur Herausforderung für viele Generationen. mehr ...

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet