Vorstoß ins Unbekannte

Mit Harald Lesch zu den Grenzen des Wissens - und darüber hinaus

Wissen | Leschs Kosmos - Vorstoß ins Unbekannte

Hat das Universum einen Anfang – und hat es ein Ende? Wir können diese Dimensionen mit unseren Sinnen nicht erfassen. Harald Lesch versucht ein Gedankenexperiment nach dem Motto: Was wäre, wenn…?

Beitragslänge:
15 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 27.09.2017, 11:00

Einst umgab die Menschen eine Welt voller Geheimnisse und Rätsel. Und es brauchte Mut und Abenteuerlust, Neues zu entdecken. Als Kolumbus in noch unbekannte Welten zog, wusste er nicht, ob er die Heimat wiedersehen würde. Als Marco Polo Asien bereiste, ahnte er nicht, was ihm begegnen würde. Die Grenzen der bekannten Welt zu erreichen und schließlich zu überschreiten, hatte für Abenteurer wie Entdecker eine unwiderstehliche Anziehungskraft.

Mit Galilei wurden die Grenzen des Wissens zum Forschungsgegenstand, das Experiment zum neuen Instrument, mehr über die Welt herauszufinden. Fernrohr, Teleskop, Sonden, die wir heute ins Weltall schicken – wir haben immer bessere Geräte entwickelt, um unseren Horizont zu erweitern, selbst wenn kein Mensch diese Reisen je selbst unternehmen und aus eigener Anschauung berichten kann. Es gibt phantastische Geräte, um den Mikrokosmos, der sich unseren Sinnen entzieht, zu erkunden: Lupen, Mikroskope, Teilchenbeschleuniger eröffnen uns die Welt des Allerkleinsten, eine Welt, die uns ganz nah und doch völlig fremd ist. Wir sind zur Grenze des heute Erkennbaren vorgestoßen und verstehen noch längst nicht, frei nach Goethe, "was die Welt im Innersten zusammenhält".


Andererseits machen Forscher Prognosen über die Welt in Millionen oder gar Milliarden Jahren. Der Blick zurück, die Beobachtung von Entwicklungen, die unsere Vergangenheit bestimmten, liefern das Instrumentarium, auch die Zukunft zu beschreiben. Harald Lesch nimmt die Zuschauer mit auf spannende Reisen durch den Kosmos: vom allerersten Anfang bis weit in die Zukunft – und vom Allergrößten bis ins Allerkleinste. Das Denken und Forschen von Gelehrten aus allen Zeiten liefert den Stoff für detektivische Ermittlungen mit dem Ziel, die Rätsel der Welt zu lösen. Unzählige Irrtümer schrieben Forschungsgeschichte, und wir können sicher sein, dass sie auch in Zukunft nicht ausgeschlossen sind.

Irrtümer der Forschungsgeschichte

Harald Lesch ist bei diesem Thema ganz in seinem Element. "Wir irren uns empor" ist eine häufig von ihm verwendete Redewendung. Schließlich hat so mancher Irrtum in der Forschungsgeschichte zu revolutionären neuen Erkenntnissen geführt. In sechs Sendungen werden Irrtümer, Erfolge und Misserfolge präsentiert, die (Forschungs-)Geschichte schrieben – oder gerade noch dabei sind. Die verschiedenen Formate offenbaren auf unterschiedliche Weise den unwiderstehliche Drang der Menschen, zu allen Zeiten zu den Grenzen des Wissens vorzustoßen und sie immer wieder zu überwinden. So entsteht ein umfassender Einblick in die Welt des Wissens – und die Herausforderungen, vor denen Forscher heute stehen.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet