Einsatz auf dem Matterhorn

Wissen | Terra Xpress - Einsatz auf dem Matterhorn

Terra Xpress ist dabei, wenn am Matterhorn Suchtrupps Gletscherspalten ausfindig machen und mit großem Aufwand zuschütten. Außerdem geht es um die Überprüfung von Gondeln - bei laufendem Betrieb.

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 28.04.2018, 18:30

Wenn in anderen Regionen die Wintersaison zu Ende ist, geht es in Zermatt und auf dem Matterhorn erst richtig los. "Terra Xpress" ist dabei, wenn unter großem Zeitdruck und vor der atemberaubenden Kulisse des Matterhorns, der Wechsel von Winter- auf Sommerbetrieb stattfindet.

Gefährliche Gletscherspalten

Bergbahn am Matterhorn
Der Matterhorn-Express ist extremen Wetterbedingungen ausgesetzt.

Bei Wandertouren über den Matterhorn-Gletscher ist große Vorsicht geboten, denn es gibt gefährliche Gletscherspalten, die sich ständig in Lage und Größe verändern oder die oft unter einer oberflächlichen Schneeschicht verborgen sein können.

"Terra Xpress" begleitet vor Ort die Suchtrupps, die solche Gletscherspalten permanent ausfindig machen und sie mit großem Aufwand zuschütten. Nur so lässt sich verhindern, dass Skifahrer, aber auch ganze Pistenraupen in Gletscherspalten einbrechen.

Wartung der Bergbahn

Wartung der Bergbahn am Matterhorn
Gondelprüfung bei laufendem Betrieb

Zeitgleich ist für die Männer der Bergwacht die schwierige Wartung der Bergbahn fällig. Alle sechs Jahre muss jede einzelne Gondel abgehängt, in ihre Einzelteile zerlegt, geprüft und nach dem Zusammenbau wieder eingehängt werden - und das bei laufendem Betrieb.

Kommt es bei der Überprüfung zu einer Verzögerung oder wird ein Defekt entdeckt, wird die Bahn sofort angehalten – mitsamt allen Touristen, die gerade nach oben schweben. Diese werden dann von der örtlichen, ständig in Bereitschaft stehenden, Helikopter-Staffel, aus den Gondeln geholt und nach unten geflogen.

Beginn der Hüttensaison

Ankunft an der Trift-Hütte am Matterhorn
Der Helikopter setzt die Hüttenwirte vor der Trifthütte ab.

Während in Zermatt die Arbeiten mit modernstem technischem Gerät auf Hochtouren laufen, sieht das auf einigen Alpengipfeln ganz anders aus. Nach dem kalten, langen Winter muss die Trifthütte auf etwa 2500 Metern Höhe wieder für die kommende Sommersaison in Schuss gebracht werden.

Mit dem Helikopter werden die beiden jungen Hüttenwirte in die unberührte Gebirgswelt geflogen, in der sie aus eigener Kraft ihre Berghütte aus dem Winterschlaf befreien müssen. Noch ist der Eingang zur Hütte von meterhohen Schneemassen versperrt, und drinnen funktioniert noch gar nichts richtig. Auch Wasser gibt es wegen der Winterkälte noch nicht. Viel Zeit bleibt ihnen nicht, denn die erste Tourengruppe hat sich schon zum Übernachten angekündigt.

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