Ferienwagnis daheim

Ferien zu Hause - für viele Deutsche eine Alternative zur Ferienreise in den Süden. Doch nicht nur in der Ferne, sondern auch im eigenen Land hält der Urlaub häufig unangenehme Überraschungen bereit, mit denen viele nicht rechnen - sei es auf Deutschlands Campingplätzen und in Ferienlagern für Jugendliche, beim Baden in Flüssen und Seen oder sogar im gut überwachten Freibad. "Terra Xpress" geht einschlägigen Fällen nach und zeigt, wie man sich vor häufigen sommerlichen Urlaubsgefahren am besten schützen kann.

Vor allem die heimischen Flüsse sehen oft harmloser aus, als sie sind. Die Erfahrung machen auch die Jugendlichen Sonja und Alexander, als sie versuchen, die beschauliche Alz, den Abfluss des Chiemsees, zu überqueren. Dass hinter dem Wehr, an dem sie über den Fluss waten, eine unterschwellige starke Strömung herrscht, wissen sie nicht. Plötzlich werden sie von einer Wasserwalze in die Tiefe gerissen und bleiben wie in einer Waschtrommel gefangen. Nur durch Zufall werden sie im letzten Moment gerettet. In einem Experiment mit geübten Rettungsschwimmern findet "Terra Xpress" heraus, wie man sich selbst retten kann, wenn man beim Baden im Fluss in eine solch verheerende Wasserwalze gerät.

Gefahren beim Baden in Flüssen (DLRG Burscheid e.V.)

Gefährliches Chlorgas

Selbst im heimischen Freibad kann aus dem Ferienspaß plötzlich Ernst werden. Wie im norddeutschen Kropp, wo im Frühsommer dieses Jahres zirka 1000 Bade-gäste einen unbeschwerten Tag verbringen wollen. Doch beim Wechseln einer Flasche mit Chlorgas, das zum Desinfizieren des Wassers dient, tritt das Reizgas plötzlich aus und breitet sich im Schwimmbad aus. Einige bekommen Reizhusten, Kopfschmerzen, vielen wird übel. Immer wieder kommt es in deutschen Schwimmbädern zu Chlorgasunfällen. Wie bemerkt man rechtzeitig, ob im Freibad gefährliches Chlorgas austritt? Und wie verhält man sich am besten, wenn es tatsächlich passiert?

Urlaub ohne Eltern: Im schwäbischen Schamental können sich über 100 Kinder jährlich diesen Wunsch in einem Pfadfinder-Zeltlager mit bewährten traditionellen Baumwollzelten erfüllen. Im Sommer 2011 gerät die Situation plötzlich außer Kontrolle. Ein extremer Starkregen flutet das gesamte Camp. Die größte Angst der Betreuer ist, dass nun auch noch ein Gewitter aufzieht und Blitze in die völlig durchnässten Baumwollzelte einschlagen. Glücklicherweise wird das Lager rechtzeitig evakuiert. "Terra Xpress" testet im Hochspannungslabor der Universität Stuttgart mit Hilfe künstlicher Blitze, was beim Zelten passiert und was man auf Campingplätzen, aber auch bei Veranstaltungen in großen Festzelten unbedingt beachten muss, wenn ein Gewitter aufzieht.

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