Freie Fahrt für Riesenschiffe

Wissen | Terra Xpress - Freie Fahrt für Riesenschiffe

Der Hamburger Hafen ist Deutschlands Tor zur Welt. Jährlich müssen mehr als 10.000 Seeschiffe durch das Nadelöhr Elbe. Eine nicht immer ungefährliche Herausforderung.

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 29.09.2018, 00:00

Der Hamburger Hafen ist Deutschlands Tor zur Welt. Egal ob Luxusliner wie die "Queen Mary 2" oder riesige Frachtpötte, jährlich müssen mehr als 10.000 Seeschiffe durch das Nadelöhr Elbe. Eine nicht immer ungefährliche Herausforderung. Warum man am Fluss von einer Art Tsunami überrascht werden kann, wo sich riesige XXL-Pötte vor riskanten Untiefen in Acht nehmen müssen und wie giftige Tiere zu uns gelangen, zeigt "Terra Xpress".

Gigantische Schiffe und gefährliche Fundstücke

Die "Callisto", eines der größten Containerschiffe der Welt, steht vor einer kniffligen Tour. Der Gigant muss nach Hamburg. Vollbeladen hat das Schiff bis zu 15 Meter Tiefgang, was zu viel für die Elbe und den Hafen ist. Selbst mit reduzierter Fracht kann die "Callisto" die Elbe nur bei Flut befahren. Damit solche Riesenschiffe nicht mitten im Fluss steckenbleiben, ist im Mündungsbereich der Elbe die "Eke Möbius" im Einsatz, Deutschlands modernstes Saugbaggerschiff. Mit einem Riesenstaubsauger hält das Spezialschiff den Elbeboden von Schlick und Sand frei. Es ist alles andere als eine Routinearbeit, denn oftmals stoßen die Experten auf seltsame und manchmal auch gefährliche Fundstücke.

Vorsicht Wellen!

So idyllisch der Hamburger Elbstrand sein mag, so birgt er doch auch eine unberechenbare Gefahr. Als eine junge Familie staunend ein vorbeifahrendes Riesenschiff beobachtet, passiert etwas Unheimliches: Erst zieht sich das Wasser Meter um Meter zurück, dann rast wie aus dem Nichts eine riesige Welle heran. Im Nu wird der gesamte Strand überspült, die Mutter und ihren vierjähriger Sohn zieht es unter Wasser. Erst als die Welle abebbt, können sie sich ins Trockene retten. Experten kennen das Phänomen unter dem Begriff Schwell. "Terra Xpress" zeigt, welche Kräfte in solchen Wellen stecken.

Kobra an Bord

Trotz höchster Sicherheitsmaßnahmen passiert es immer wieder: In Containern verstecken sich heimliche Eindringlinge. Bei den rund neun Millionen Containern, die jedes Jahr im Hamburger Hafen umgeschlagen werden, sind Notfälle deshalb an der Tagesordnung. So auch bei einer Importfirma für exotische Holzwaren. Der angelieferte Container stammt aus Mosambik und enthält wertvolles Ebenholz. Beim Entladen dann der Schock: Eine hochgiftige afrikanische Speikobra ist im Container. In dem Fall kann nur ein Tierretter mit Spezialausrüstung helfen.

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