Irrtum mit Folgen

Wissen | Terra Xpress - Irrtum mit Folgen

Das Leben schreibt immer noch die schrägsten Geschichten. Welche Schicksalsmacht Irrtümer haben können, zeigt "Terra Xpress" am Sonntag, dem 18.11.2012, um 18.30 Uhr.

Beitragslänge:
28 min
Datum:
Verfügbarkeit:
Video verfügbar bis 16.11.2017, 14:53

Alles über die Schicksalsmacht des Irrtums in "Terra Xpress" am Sonntag, dem 18.11.2012, um 18.30 Uhr: Sprengstoffexperten werden in Zell am See zu einem Bombenalarm gerufen, es kommt zu einer folgenschweren Babyverwechslung, und ein Extremlauf zur Zugspitze endet als Tragödie.

Verhängnisvoller Zugspitzlauf

Beim Zugspitzlauf 2008, einem Extremberglauf über 2000 Höhenmeter und 18 Kilometer alpines Gelände, werden 600 Läufer von einem radikalen Wetterumschwung überrascht. In kurzer Hose und T-Shirt geraten die Sportler plötzlich in heftige Winde mit 80 km/h bei eisigen Minus 20 Grad Celsius. Dennoch laufen die meisten weiter. Die Bergwacht zieht hunderte unterkühlte Läufer aus knietiefem Neuschnee. Darunter auch der erfahrene Sportler Uwe. Er stirbt an den Folgen einer Unterkühlung. Terra Xpress will wissen, weshalb so viele Läufer die Lage und ihre Grenzen so dramatisch falsch eingeschätzt haben. In einem Experiment vor Ort deckt ein Alpinpsychologe auf, warum gerade in einer Gruppe der kollektive Irrtum oft so gut wie programmiert ist. Gemeinsam sind wir nicht immer stark.

Als Baby vertauscht

Das ist der Albtraum aller Eltern, dass nach der Geburt ihres Kindes auf der Säuglingsstation im Krankenhaus das Neugeborene vertauscht werden könnte. Solch ein unfassbarer Irrtum trennt Gabi H. als Baby von ihrer leiblichen Mutter. Sie wird im Krankenhaus vertauscht. 38 Jahre lang wächst sie, ohne es zu wissen, in der falschen Familie auf – und das nur ein paar Häuser von ihren richtigen Eltern entfernt! Terra Xpress sucht gemeinsam mit ihr nach Antworten auf die alles entscheidende Frage: Wie kann es zu so einer Verwechslung kommen  und was wird heute getan, damit sich so ein Schicksal nicht wiederholt?

Bombenalarm im Alpenidyll

Im österreichischen Zell am See, am Fuß des Großglockners, beobachtet ein Tourist etwas Seltsames: Ein Mann hievt mehrere große Benzinkanister auf die Rückbank eines Wagens und verkabelt sie miteinander. Der Tourist informiert die Polizei, in der Leitstelle der Landespolizei nimmt Kurt Reiter den Anruf entgegen. Alles deutet auf eine Autobombe hin. Reiter schlägt Alarm, lässt die Innenstadt samt Hotels weiträumig evakuieren. Ein Spezialkommando rückt an, um die Bombe zu entschärfen. Doch dann kommt es ganz anders als gedacht.

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