Terra Xpress

In unserem Essen versteckt - mit Dirk Steffens

Dirk Steffens mit Salzstreuer und Ei

Wissen | Terra Xpress - Terra Xpress

Viele Zusatzstoffe stecken in unseren Lebensmitteln. Und von manchen wird behauptet, wir benötigten sie unbedingt für unsere Gesundheit. Eine besondere Rolle spielt dabei Jod.

Datum:
Sendungsinformationen:
Im TV: ZDFneo, 14.07.2016, 05:55 - 06:25
Verfügbarkeit:
Leider kein Video verfügbar
Produktionsland und -jahr:
Deutschland 2014

Doch bei näherem Hinsehen scheint die Beigabe von Jod keineswegs für jeden gesund zu sein, sondern auch ein Risiko in sich zu bergen.

Überzeugt davon, dass die Bevölkerung von dem lebenswichtigen Spurenelement Jod nicht genug aufnehme, setzen sich seit Jahren Mediziner, Ernährungswissenschaftler, Politiker und Vertreter aus der Salz- und Pharmaindustrie für den flächendeckenden Einsatz von jodiertem Speisesalz in Kantinen, Restaurants, Bäckereien und in der lebensmittelverarbeitenden Industrie ein. Nicht nur das hat dazu geführt, dass inzwischen schwer nachvollziehbar ist, wie viel Jod in vielen Lebensmitteln steckt. Hinzu kommt, dass in etlichen Tierprodukten erhöhte Jodmengen verborgen sind, weil dem Tierfutter oft Jod beigemischt wird.

Aber dauerhaft zu hohe Dosen Jod können der Schilddrüse schaden. Und so mancher, der bereits an der Schilddrüse erkrankt ist, sollte bei der Jodaufnahme vorsichtig sein. Wer jedoch auf Jod im Essen bewusst verzichten will, hat es nicht leicht. Denn wie viel Jod in unseren Lebensmitteln steckt, ist schwer zu durchschauen. Die Tabellen mit Angaben zum Jodgehalt von Lebensmitteln, die man beispielsweise in Schilddrüsen-Ratgebern findet, geben in der Regel nur den natürlichen Jodgehalt an. Doch durch die künstliche Jodierung sind die realen Werte oft deutlich höher. Ohne eine Kennzeichnungspflicht des Jodgehalts in Lebensmitteln lässt sich kaum kontrollieren, wie viel Jod man tatsächlich zu sich nimmt.

"Terra Xpress" zeigt mit stichprobenartigen Laboruntersuchungen, dass das Spurenelement Jod nicht nur in konventionell erzeugten Lebensmitteln, sondern in bemerkenswertem Maße sogar in den Produkten des strengsten Biolandbaus nachzuweisen ist. Auch dort darf nämlich dem Tierfutter Jod untergemischt werden, das sich beispielsweise in Eiern, Milch und weiteren Lebensmitteln anreichert. Viele Verbraucher wissen das nicht, und Biohändler sowie Biobauern klären nicht ausreichend auf. "Terra Xpress" berichtet über die Jodierung unserer Lebensmittel und die Folgen.

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