Wettstreit der Generationen

Sportliches Duell Jung gegen Alt

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Wissen | Terra Xpress - Wettstreit der Generationen

Bei Dirk Steffens tritt eine Gruppe durchschnittlich sportlicher Jugendlicher gegen die sportlichen Senioren zu einem brisanten Wettkampf an.

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In einem brisanten Wettkampf lässt Terra Xpress drei junge Leute, die an die Kraft ihrer Jugend glauben, gegen drei durchtrainierte Senioren antreten. Der Wettstreit der Generationen soll zeigen, ob man seine natürlichen Ressourcen erhalten kann. Dirk Steffens geht der Sache auf den Grund.

Wie alt sind wir wirklich? Der Begriff "biologisches Alter" ist bekannt, doch die komplexen Prozesse des Alterns sind noch nicht vollständig erforscht. Viele ältere Menschen sind auffallend jung geblieben, andere dagegen sehen älter aus als sie in Wirklichkeit sind. Forscher vermuten, dass die genetische Veranlagung, gesunde Lebensweise, Sport und genügend Schlaf die biologische Uhr des Alterns beeinflusst.

Team "JUNG"

Ayleen ist 23 Jahre alt und weiß noch nicht, für welches Studium sie sich begeistern kann. Sie ist witzig, schlagfertig, aber auch faul. Ihr größtes Hobby ist Schlafen. Sie glaubt, dass ihre Gene top sind, weil sie nichts für ihre Fitness tun muss und sie sich trotzdem fit fühlt. Ihre Haltung zum Wettkampf mit den Senioren: "Die Rentner machen wir platt. Logo!"



Johannes ist 19 Jahre alt und Abiturient. Sein größtes Hobby sind Computerspiele. Bewegung gibt es bei ihm nur einmal in der Woche beim Schulsport. Dabei hat er hier schon den leichtesten Kurs gewählt: Tischtennis! Ein bisschen unangenehm ist es ihm zwar schon, dass er im Schulsport immer als letzter gewählt wird. Trotzdem bleibt er dabei locker und lustig.



Steven ist 22 Jahre alt und ein echter "Couchpotatoe". Seine einzige sportliche Betätigung besteht darin, mit seinem Hund spazieren zu gehen. Vor einigen Jahren hat er durch Ernährungsumstellung 30 Kilo abgespeckt. Damals hat er regelmäßig Sport gemacht, das ist aber schon zwei Jahre her.

Team "ALT"



Heinz ist 76 Jahre alt und seit fast 60 Jahren im Wassersport aktiv. Der Kunst- und Turmspringer war 1957 Deutscher Meister. Doch er musste seine Sportlerkarriere aufgeben und arbeitete als Masseur. Seit seinem 61. Lebensjahr ist er wieder aktiv und nimmt erfolgreich an internationalen Wettkämpfen teil. Sein eindrucksvollster Sprung ist der anderthalbfache Salto vorwärts mit ganzer Schraube. Heute trainiert er täglich mit mindestens 70 Sprüngen vom Brett und Turm.



Guido ist mit seinen 72 Jahren der schnellste Rentner der Welt. Mit über 70 Jahren hat er zwei Mal die 400 Meter in unter einer Minute geschafft. 1960 und 1964 verpasste er knapp die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Anschließend hat er den Leistungssport an den Nagel gehängt und als Schuhverkäufer gearbeitet. Mit 44 Jahren begann er wieder zu laufen. Er trainiert vier bis fünf mal die Woche jeweils zwei Stunden am Tag.



Roswitha ist 74 Jahre alt und Deutsche Senioren-Vizemeisterin im Kunstturnen. Ihr Steckenpferd ist der Barren, aber auch im Bodenturnen ist die Rentnerin fit. Sportliche Begeisterung kennt sie aus dem Elternhaus. Schon als kleines Mädchen hat Roswitha geturnt und ist ihrem Sportverein in Bremen bis heute treu geblieben. Für sie gibt es nur einen sportfreien Tag in der Woche. Da trifft sie sich mit ihren Enkeln. Und mit denen geht sie meistens schwimmen.

Stand der Dinge


Zu Beginn sind beide Teams siegessicher. Doch vor dem Wettkampf geht es erst mal zum Fitness- und Gesundheits-Check bei Mark Warnecke, Ex-Schwimmweltmeister und Sportarzt. Mit Kraft-, Leistungs- und Ausdauertests überprüft er die allgemeine körperliche Fitness der Wettkampfteilnehmer. Er ermittelt das biologische Alter. Ayleen, Johannes und Steven fühlen sich fit auch ohne Sport und bauen auf die Kraft der Jugend. Doch das Ergebnis des Gesundheits-Checks zeigt, dass das biologische und tatsächliche Alter bei den Teilnehmer ziemlich weit auseinander liegen.


Nur Johannes entspricht seinem biologischen Alter von 19 Jahren. Und obwohl Ayleen erst 23 Jahre alt ist, stuft Dr. Warnecke ihr biologisches Alter auf 30. Bei dem 22-jährigen Steven liegt es sogar bei Anfang 40. Ganz anders sieht es bei den Senioren aus. Ihr biologisches Alter liegt 20 bis 30 Jahre unter ihrem tatsächlichen Alter. Die beiden Teams werden in einem Dreikampf gegeneinander antreten. In drei Disziplinen geht es um Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit.

Kontinuierliches Training hilft


Die Youngster verdanken ihre natürliche Kondition ihrer Jugend. Die nimmt ab dem 20. Lebensjahr ab. Und nach dem 50. Geburtstag geht es dann steil nach unter mit der Ausdauer. Doch Training stärkt die Muskulatur und durchtrainierte Muskeln stützen das gesamte Skelett.

Das Problem: Pro Jahr verlieren Erwachsene ungefähr ein Prozent ihrer Muskelmasse. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der sich nur durch regelmäßiges Training aufhalten oder verlangsamen lässt. Zwei Mal pro Woche jeweils 45 Minuten - das ist schon eine ganz gesunde Grundlage. Man muss natürlich nicht gleich Leistungssportler werden, um den Körper fit zu halten. Wichtig ist: Öfter mal das Fahrrad nehmen statt Auto, Treppe statt Aufzug - auch das erhöht die Chancen auf ein langes und gesundes Leben.

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