Sie sind hier:

Dienstliche Nutzung Sozialer Netzwerke im ZDF

Soziale Netzwerke mit Bedacht nutzen. Das ist die Devise im ZDF – sowohl was die private als auch die dienstliche Inanspruchnahme von Facebook & Co betrifft. Die wichtigsten Fragen und Antworten zur dienstlichen Nutzung sozialer Netzwerke lesen Sie im Folgenden.

Nutzungsregelung für Soziale Netzwerke
Mit der Regelung zur privaten und dienstlichen Nutzung Sozialer Netzwerke ist im ZDF eine klare Abgrenzung geschaffen, welche "dienstlichen" Inhalte bei der privaten Betätigung keinen Raum haben. Sie ist als eine Orientierungshilfe gedacht, was man privat mit Bezug auf seinen Arbeitgeber in soziale Netzwerke einstellen kann. Diese Zusammenstellung der Rechte und Pflichten ist eine Erleichterung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie lässt sich auf den Satz bringen: Um die private oder dienstliche Nutzung Sozialer Netzwerke eindeutig zu trennen, sollen private Auftritte nicht für dienstliche Äußerungen und dienstliche Auftritte nicht für private Mitteilungen genutzt werden.

Wen betrifft die Regelung?
Sie gilt für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZDF einschließlich 3sat, PHOENIX, KiKA, ZDFneo, ZDFinfo und ZDFkultur. Einzig das Genehmigungserfordernis durch die Hauptredaktion Neue Medien besteht nicht für Angebote von 3sat und PHOENIX.

Welchen Charakter hat die Verwaltungsanordnung?
Verwaltungsanordnungen sind stets verbindliche hausinterne Regelungen, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern je nach Geltungsbereich zu beachten sind. Die Thematik Soziale Netzwerke bringt aber auch mit sich, dass die Regelungen vielfach eher als Anhaltspunkte und Leitlinien zu verstehen sind, etwa, welche Inhalte nicht in ein soziales Netzwerk gehören. Trotzdem gibt es auch ganz klare Vorgaben, wie etwa zur Unternehmensdarstellung oder zur Genehmigungspflicht für ein neues ZDF-Angebot in Sozialen Netzwerken, die ein klares Ge- oder Verbot formulieren - etwa, wenn es um Statements zur Unternehmensdarstellung geht oder um ein neues ZDF-Angebot in sozialen Netzwerken.

Lassen sich private und dienstliche Nutzung Sozialer Netzwerke überhaupt sauber trennen?
Eine Trennung ist möglich und auch erforderlich. Entweder bin ich in meiner Freizeit als Privatperson aktiv oder in dienstlichem Auftrag erkennbar als ZDF-Mitarbeiter. Natürlich gibt es Überschneidungen, etwa dort, wo man im privaten Umfeld beispielsweise Anregungen für einen Bericht bekommt oder über eine aktuelle ZDF-Sendung diskutiert wird. Man muss aber differenzieren, ob man sich als Privatperson äußert oder als "Vertreter" des ZDF im weitesten Sinne. Dies gilt natürlich nicht nur für die Betätigung in Sozialen Netzwerken, jedoch erreichen Äußerungen dort einen ganz anderen Adressatenkreis und lassen sich auch nicht ohne Weiteres zurücknehmen oder korrigieren. Deswegen ist es wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Betätigung in Sozialen Netzwerken – dienstlich wie privat – genau reflektieren.

In wessen Interesse liegt die  Verwaltungsanordnung?
Es liegt sowohl im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in Sozialen Netzwerken – dienstlich wie privat – bewegen, als auch im Interesse des ZDF, dass klare Verhältnisse darüber bestehen, was geht und was nicht geht, in welchen Fällen besser nachgefragt wird, welche Äußerungen problematisch sind und was unbedenklich ist.

Regelt die Verwaltungsanordnung die Zuständigkeit für die Einrichtung von Auftritten in Sozialen Netzwerken?
Der Hauptredaktion Neue Medien kommt bei der Einrichtung von Auftritten in Sozialen Netzwerken oder vergleichbaren Plattformen eine Beratungs- und Genehmigungsfunktion zu. Dies betrifft nicht nur die Konzeption, Umsetzung, Betreuung und Unterhaltung der Angebote im Einzelnen, sondern auch die Frage, welchen (personellen) Aufwand ein bestimmtes Vorhaben voraussichtlich erfordert. Die Fachbereiche sollen Aufwand und Nutzen solcher Angebote realistisch einschätzen können.

Wer trägt die inhaltliche Verantwortung für einzelne Angebote, Chats und Foren?
Die inhaltliche Verantwortung liegt stets bei den Fachbereichen.

Wem obliegt die Unternehmensdarstellung?
Die Unternehmensdarstellung fällt in die Zuständigkeit der Hauptabteilung Kommunikation, und zwar unabhängig davon, ob in Sozialen Netzwerken oder anderswo.

Was ist zum Thema Datenschutz zu beachten?
Die Einrichtung, Gestaltung und Betreuung von Aktivitäten des ZDF in Sozialen Netzwerken muss die an das ZDF gerichteten datenschutzrechtlichen Anforderungen einhalten. Zu beachten sind neben den gesetzlichen Regelungen die allgemeine ZDF-Datenschutzerklärung sowie die auf Soziale Netzwerke ausgerichteten Vorgaben des ZDF-Datenschutzbeauftragten. In Zweifelsfällen muss der ZDF-Datenschutzbeauftragte zu Rate gezogen werden.

Um unser Web-Angebot optimal zu präsentieren und zu verbessern, verwendet das ZDF Cookies. Durch die weitere Nutzung des Web-Angebots stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Näheres dazu erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Gemerkt! Merken beendet Bewertet! Bewertung entfernt Abonniert! Abo beendet